O2 LTE 4G ist leider an Ihrem Standort noch nicht verfügbar!
Irgendwie bin ich ja zufrieden mit meinem Mobilfunkanbieter O2. Aber so manches Mal hat mich deren Netzabdeckung schon ziemlich auf die Palme gebracht. Wenn man zum Beispiel am Wochenende viel unterwegs ist und öfter mal durch die Wallachei fährt, erhalte ich just in diesen Momenten einen Anruf. Oft kläre ich das beim Autofahren so, dass ich mir eine E-Mail vom jeweiligen Kunden schicken lassen, in welcher er mir stichpunktartig nochmal sein Anliegen schildert. Das funktioniert auch ganz gut. Bis zum mobilen Abrufen der E-Mails.

O2 Tarife – günstig, aber mangelhaft?
Ich beobachte nur allzu oft, wie mein iPhone vom 3G-Standard auf Edge oder im schlimmsten Fall sogar noch weiter runterspringt. Und dann ist beim Zuschauen des sich drehenden Loaders echt Geduld gefragt. Das hat mit der Freiheit des mobilen Internets irgendwie nicht mehr viel zu tun. Zumindest schauen die Menschen beim mobilen Surfen in den Werbespots wesentlich glücklicher und zufriedener als ich aus der Wäsche. OK, dachte ich, vielleicht sorgt ein anderer Tarif oder gar eine andere Technik für Abhilfe. Seitdem es den Long Term Evolution Mobilfunkstandard (besser bekannt als LTE oder auch 4G) gibt, sollten langsame Internetverbindungen mit dem Handy doch eigentlich längst der Vergangenheit angehören. Also, was tun? Richtig, vergleichen und die generelle Verfügbarkeit checken.
Nach kurzem Googeln habe ich diesen Verfügbarkeitscheck auf dem 4G.de LTE-Portal wahrgenommen. Vier Anbieter (T-Mobile, O2, Vodafone und Base) werden dort gleichzeitig gecheckt. Und was meint Ihr? Genau, O2 ist an meinem Standort natürlich nicht (!) verfügbar. Wie auch?! Die bekommen scheinbar nicht einmal den 3G-Standard deutschlandweit auf die Kette. Über die Tarife möchte ich mich gar nicht beschweren, denn die sind wirklich unschlagbar günstig – glaube ich. Aber was nützen einem das geilste Handy und der beste Tarif, wenn nicht einmal die technische Verbindung mit dem weltweiten Netz hinhaut? Katastrophe!
Anbieterwechsel? Ja oder nein?
Naja, meine Überlegungen gehen jetzt in die Richtung, nach unglaublich vielen Jahren vielleicht doch mal über einen Anbieterwechsel nachzudenken. T-Mobile und Vodafone machen es vor. Aber gibt es vergleichbare Tarife? Ich weiß es nicht. Daher wollte ich einfach mal fragen, was ihr so nutzt? Denn bei O2 zahle ich gerade einmal lächerliche 9,99 Euro monatlich. Und ich bin mir wirklich nicht sicher, ob die anderen Anbieter da mithalten können – jetzt mal abgesehen vom LTE-Standard und der Netzabdeckung.
Oder gibt es vielleicht doch den einen oder anderen interessanten Tarif, der meinem nahekommt? Es muss ja nicht gleich LTE sein. Aber es wäre schon schön, wenn zumindest die 3G-Abdeckung akzeptabel wäre. Das ist alles. Nur die 148.713 Mails checken. Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen. Vielleicht kann ich meinem Anbieter ja doch noch treu bleiben…
Ach und @O2: Bitte nicht anrufen. Danke :)
[gelöst] Windows 8 Update funktioniert nicht
Vor kurzem habe ich ein Upgrade von Windows 7 auf Windows 8 durchgeführt. Leider habe ich das neue und innovative System als recht buggy empfunden. Ich wünschte mir zu allererst ein Rollback auf Windows 7. Das ist ohne Weiteres leider nicht möglich. Mein Hauptproblem war, dass das Windows 8 Update nicht funktionierte. “Probleme beim Suchen von Updates” heißt es in der PC Verwaltung. Microsoft bietet zwar ein FixIt für dieses Problem an, dieses behebt allerdings nur zwei der insgesamt vier identifizierten Probleme. Danach wird man mit der Schaltfläche “Schließen” schön allein gelassen. Großes Kino. Aber es gibt eine Lösung. Erstellt Euch einfach eine Textdatei auf Eurem Desktop und kopiert folgende Befehle hinein:
net stop wuauserv net stop bits net stop cryptsvc regsvr32 c:\windows\system32\vbscript.dll /s regsvr32 c:\windows\system32\mshtml.dll /s regsvr32 c:\windows\system32\msjava.dll /s regsvr32 c:\windows\system32\jscript.dll /s regsvr32 c:\windows\system32\msxml.dll /s regsvr32 c:\windows\system32\actxprxy.dll /s regsvr32 c:\windows\system32\shdocvw.dll /s regsvr32 wuapi.dll /s regsvr32 wuaueng1.dll /s regsvr32 wuaueng.dll /s regsvr32 wucltui.dll /s regsvr32 wups2.dll /s regsvr32 wups.dll /s regsvr32 wuweb.dll /s regsvr32 Softpub.dll /s regsvr32 Mssip32.dll /s regsvr32 Initpki.dll /s regsvr32 softpub.dll /s regsvr32 wintrust.dll /s regsvr32 initpki.dll /s regsvr32 dssenh.dll /s regsvr32 rsaenh.dll /s regsvr32 gpkcsp.dll /s regsvr32 sccbase.dll /s regsvr32 slbcsp.dll /s regsvr32 cryptdlg.dll /s regsvr32 Urlmon.dll /s regsvr32 Shdocvw.dll /s regsvr32 Msjava.dll /s regsvr32 Actxprxy.dll /s regsvr32 Oleaut32.dll /s regsvr32 Mshtml.dll /s regsvr32 msxml.dll /s regsvr32 msxml2.dll /s regsvr32 msxml3.dll /s regsvr32 Browseui.dll /s regsvr32 shell32.dll /s regsvr32 wuapi.dll /s regsvr32 wuaueng.dll /s regsvr32 wuaueng1.dll /s regsvr32 wucltui.dll /s regsvr32 wups.dll /s regsvr32 wuweb.dll /s regsvr32 jscript.dll /s regsvr32 atl.dll /s regsvr32 Mssip32.dll /s net start wuauserv net start bits net start cryptsvc
Speichert die Textdatei als z.B. fixupdate.txt auf Eurem Desktop ab und benennt sie danach in fixupdate.bat um. Damit habt ihr eine ausführbare Batchdatei erstellt. Diese müsst ihr nun mit einem Doppelklick durchlaufen lassen. Nachdem Ihr die Datei ausgeführt habt, könnt ihr Updates herunterladen, indem ihr über den Assistenten einfach erneut nach neuen Updates sucht.
Viel Spaß dabei :)
Online Trinkspiel: Ich habe noch nie…
Leute! Ich habe ein Buch geschrieben! [...] Nein, kleiner Spaß. Ich dachte nur, dass das die Zeilen sind, die den heutigen Mainstream-Leser packen, berühren und aus dem Hinterhalt locken. Eigentlich habe ich nur eine kleine, aber witzige Website online gestellt, welche ich kurz und in eigener Sache vorstellen möchte. Es handelt sich hierbei um die Onlineversion des beliebten Trinkspiel “Ich habe noch nie…”.
Der Sinn des Spiels ist so simpel, wie der Inhalt des Buchs von Fr. Bettina Wulff:
In einer für die Serie LOST recht berühmten Szene spielen die Charaktere Kate (Evangeline Lilly) und Sawyer (Josh Holloway) das Spiel “Ich habe noch nie” (siehe Video unten). Sie erfahren auf diese Weise schnell intime Details des jeweilis anderen. Am besten seid ihr mindestens zu zweit, das Spiel kann man aber auch gut mit beliebig vielen Spielern spielen. Ihr bekommt eine Frage bzw. eine Aussage eingeblendet. Trifft der Sachverhalt auf Euch zu, klickt Ihr auf den Button “Richtig” und die nächste Frage erscheint. Trifft der Sachverhalt hingegen nicht auf Euch zu, so klickt Ihr auf den Button “Falsch” und nehmt einen guten Schluck eines alkoholischen Getränks Eurer Wahl. Natürlich könnt Ihr das Spiel auch ganz ohne den Genuss von Alkoholika spielen. Das ist allein Eure Entscheidung. Zu jeder Frage bekommt Ihr nach der Beantwortung eine schöne kleine Statistik sowie die Kommentare zu sehen. Das war es schon :)
Für die Kritiker: Ich weiß, dass das hier nicht der hellste und interessanteste Beitrag ist, den ich auf BlogWave.de verfasst habe. Ich melde mich in diesem Blog ja zugegebenermaßen nur noch selten. Ein Grund dafür: ich habe keine Lust den ganzen Shitstorm à la Bettina Wulff, Julia Schramm, iPhone 5, iOS 6 usw. als 10.000ster auch noch zu thematisieren. Der Blogger-Mainstream versorgt einen hier ohnehin mit einer Fülle immer gleicher Informationen. Da ist weniger oft mehr. Auf der anderen Seite dachte ich mir, sofern jetzt jedes 08/15 Politikeranhängsel und jeder Möchtegernpirat der Meinung ist, ein Buch mit seinen Lebensexkrementen füllen und auf die weite Welt loslassen zu müssen, kann auch ich mal wieder ein eher inhaltsloses Miniprojekt starten, welches vom Geilheitsfaktor trotzdem durchaus höher einzustufen ist, als oben genannte Lektüren. Eigentlich geht es ja nur darum, dass das Ding jetzt einen Backlink hat und diverse Suchmaschinen darauf aufmerksam werden. Aber das wisst ihr ja selbst. Von daher: Viel Spaß beim Spielen :) *wuhu!!!
neckermann.de nutzt die eigene Pleite als Marketing-Gag: “Insolvent. Na und?”
Neckermann.de hat erst vor kurzem Antrag auf Insolvenz gestellt. Irgendwo hat das Unternehmen Fehler gemacht. Irgendwas ist bitter schief gelaufen. Der Eigentümer Sun Capital wollte zumindest nicht mehr mitspielen. Die Zahlungsfähigkeit war damit nicht mehr gegeben. Man könnte meinen, dass es nicht am Marketing lag, wenn man sich anschaut, mit welcher Offensive die neckermann.de GmbH mit der eigenen Pleite umgeht. Auf der Website findet man derzeit lockere Sprüche wie: “Insolvent. Na und? Sie wollen schließlich kein Geld bei uns bestellen, sondern Ware.”

oder “Sie haben momentan wenig Geld in der Kasse? Wir wissen, wie sich das anfühlt.”.

Coole Sprüche, offensives Marketing. Leider muss immer erst etwas passieren, um eigene Fehler zu erkennen. Aber daraus kann man lernen. Ich persönlich möchte es als großes Tennis bezeichnen so mit der eigenen Pleite umzugehen. Demnach: Daumen hoch und weiter so… zumindest so lange Ihr noch da seid :)
Sevensnap pleite?
Sevensnap wollte einst ein Einkaufserlebnis werden. Als iPhone App mit dem Motto: „Einkaufen im Internet soll Spaß machen.“. Leider kam der erste Tiefschlag recht prompt. Die Sevensnap App wurde von Apple abgelehnt und nicht in den App-Store gelassen. Aufgrund dessen entwickelte man Sevensnap als Standalone Online-Angebot. Bei Sevensnap werden Produkte in sogenannten Snaprooms angeboten. Um einen solchen Snaproom betreten zu können, benötigt man als Kunde ein Zeitkontingent, welches käuflich zu erwerben ist (z.B. 10 Minuten für 8,90 Euro). Tritt man einem Snaproom bei, so kann man den Preis des jeweiligen Produktes, ausgehend von einem von Sevensnap festgelegten Startpreis, nach unten purzeln sehen. Je mehr User gleichzeitig im Snaproom sind, desto schneller sinkt der Preis. Sobald der Preis einem der beobachtenden User gefällt, kann dieser zuschlagen und den Artikel kaufen. Danach startet das Angebot mit dem ursprünglichen Startpreis wieder neu. Prinzipiell angelehnt am Swoopo Konzept.
Glaubt man diversen Erfahrungsberichten, beschränkt sich das angepriesene Einkaufserlebnis jedoch darauf, Geld dafür zu bezahlen, um anderen beim Einkaufen zuzuschauen. Das lohnende Schnäppchen bleibt aus, da der Preis in den sogenannten Snaprooms viel zu langsam sinkt. Das liegt vermutlich daran, dass mal wieder mehr Trärää um das eigene Startup gemacht wurde, als es User zu geben scheint. Die typische Web 2.0 Blase halt.
Auch die Produktpalette änderte sich schnell. Scheinbar abhängig vom Erfolg bzw. Nichterfolg. Während man damals noch halbwegs interessantere Produkte, wie z.B. das iPad, Mac Books oder auch iPhones ergattern konnte, rutschte Sevensnap mehr und mehr in Richtung Energydrink Lieferant ab. Ein meiner Meinung nach doch sehr (!) langweiliges und uninteressantes Produkt. Mal ehrlich: Wer investiert schon 8,90 Euro für 10 Minuten Snaproom-Zeit, um danach eine Palette Energydrinks zu 9,99 Euro oder weniger einkaufen zu können?
Mittlerweile scheinen sich die Gerüchte um eine Pleite zu bestätigen. Während man den Usern Ende März auf der Facebook Fanpage noch suggerierte, wie unsinnig ein Insolvenzgedanke doch sei, da man schließlich drei Jahre an dem Produkt gearbeitet habe, findet man seit Ende Januar kurioserweise keine Produktankündigungen mehr. Das zuletzt angekündigte Produkt war übrigens ein 20 Euro Lieferando Gutschein (*wuhu). Wie dem auch sei: Die Snaprooms sind leer, die User mit noch vorhandenem Zeitguthaben genervt und die Zukunft des Unternehmen mehr als ungewiss.
Die einzigen offiziellen Stellungnahmen, die man zur aktuellen Situation auf Facebook findet lauten z.B. wie folgt:
14. Februar 2012 um 12:01 Uhr
Hallo, wir sind momentan dabei über die Zukunft von SevenSnap zu entscheiden. Sollte jemand sein Zeitguthaben erstattet haben wollen, so reicht eine E-Mail an support@sevensnap.com.
26. April 2012 um 23:57 Uhr
Hallo zusammen, wer sein Zeitguthaben erstattet haben möchte, der loggt sich bitte in seinen SevenSnap-Kundenaccount ein und kontaktiert über das Support-Center den Support. Die Retourüberweisung erfolgt dann umgehend.
Wenn ihr mich fragt: die sind pleite. Wäre ich Sevensnap-Kunde, würde ich an Eurer Stelle schnellstens versuchen an das Geld für möglicherweise noch offene Zeitguthaben zu kommen. Vielleicht auch hinsichtlich der Vergangenheit des Geschäftsführers der Sevensnap Entertainment GmbH ein wertvoller Hinweis. Wer Lust hat Sevensnap zu übernehmen, der sollte in den nächsten Tagen mal verstärkt bei eBay reinschauen. Dort wurden schon öfter Projekte des Sevensnap-Gründers für viel zu viel Geld verkauft. Aber jeder Topf hat bekanntlich seinen Deckel und es soll ja ohnehin Leute geben, die einfach nicht wissen, wohin mit der Kohle. Immerhin haben sich damals angeblich sogar Business Angel gefunden, die Sevensnap finanziell unterstützt zu haben scheinen (die vorsichtige Formulierung ist übrigens Absicht) ^^.
Wie auch immer. Eine Pleite wünscht man natürlich niemanden. Auch Herrn Hieb wünsche ich das nicht. Schließlich kann sich jeder Mensch ändern oder bereits geändert haben. Trotzdem hat man bei Sevensnap meines Erachtens nach, vor allem hinsichtlich der Produktpalette, falsch gepokert. Mal schauen, wo das noch hinführt. Ich kann nur jedem Interessenten vom Kauf abraten. Das Ding ist tot!
Microsoft bald mit neuem Branding?
Es ist unglaublich zu lesen und freut mich irgendwie. Im Jahr 1975 gründeten Bill Gates und Paul Allen eine kleine Firma in einer noch kleineren Garage. Eine der typischen Silicon Valley Geschichten begann. Heute dürfte wohl jeder den Namen des weltweit größten Softwarekonzern kennen. Microsoft. Das Unternehmen hat jedoch ein Problem. Um genau zu sein ein Imageproblem. Die Konkurrenz (Apple) kommuniziert Coolness und Dynamik. Microsoft hingegen ist altbacken, uncool und einfach nur langweilig. Trotz unglaublich teurer und groß angelegter Werbekampagnen schafft Microsoft den Durchbruch zu einem Unternehmen dieser Art nicht so recht.
Dutzende, wenn nicht hunderte Microsoft Designer bekommen es scheinbar nicht auf die Palme eine ordentliche Außenwirkung zu erzeugen. Das aktuelle Branding wirkt veraltet und abgenutzt. Ein neues Image muss her. Dringend. Das dachte sich auch ein 21-jähriger Student des Art Center College of Design in Los Angeles. Andrew Kim. Ein Name, den man sich vielleicht merken sollte. Kim entwickelte innerhalb von nur drei Tagen einen kompletten Entwurf, um Microsoft samt Produktlinie durch das neue Branding “the next microsoft” hervorzuheben und in ein ganz anderes Licht zu rücken. Die Arbeit wirkt auf den ersten Blick etwas schlicht und einfach und scheint hier und da vom Konkurrenten Apple abgekupfert zu sein. Schaut man sich die Entwürfe jedoch länger und genauer an, kann man sich Microsoft immer besser in dieser Haut vorstellen. Und zwar als cooles, zeitgemäßes Unternehmen.
Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Das Ding des Jahres wäre es, wenn Microsoft die Chance nutzt, über den eigenen Schatten springt und einfach mal sagt: “Leute passt auf, wir nehmen das!” :)
(via)
Wenn die Evolutionsbremse GEMA nicht vorhandene Interessen vertritt
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, besser bekannt als die GEMA, ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die als Mitglied in ihr organisiert sind (Wikipedia). Die GEMA versucht also dafür zu sorgen, dass die Urheberrechte der Künstler weder verletzt, noch missbraucht werden und, dass die Künstler für die Nutzung ihrer Werke „bezahlt“ werden.
Die meisten Kinder der Neuzeit werden die GEMA wohl nur als Störenfried auf dem Videoportal YouTube kennen. 12 Cent pro angeklicktes Video eines Künstlers der Mitglied der GEMA ist, wollte die Gesellschaft vom Videoportal YouTube sehen. Ein bisschen zu viel des Guten. Der Meinung war damals auch YouTube. Die Moral von der Geschichte ist, dass man Videos mit sogenannten GEMA Inhalten in Deutschland nicht sehen kann. Stattdessen wird der Nutzer von YouTube recht deutlich darauf hingewiesen, dass die GEMA für dieses Video nicht die erforderlichen Rechte eingeräumt hat. Dass das den User nervt, steht außer Frage.

Dass der selbsternannte YouTube-Türsteher GEMA damit allerdings eher die eigenen Interessen und Idealvorstellungen durchzusetzen scheint und diese nicht unbedingt von allen ihren Mitgliedern geteilt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. So beschwert sich die Musikgruppe Deichkind doch recht lautstark über die eigene Interessenvertretung auf Facebook.

Sooo, „Leider geil“ ist jetzt auch gesperrt. Ob Plattenfirma, YouTube oder GEMA, egal wer dafür verantwortlich ist. Wir wollen, dass unsere Videos zu sehen sind. Regelt euren Scheiß jetzt endlich mal und macht eure Hausaufgaben. Ihr seid Evolutionsbremsen und nervt uns alle gewaltig..
Deichkind erhielt kurz nach Veröffentlichung dieser Kritik auf Facebook deutlich mehr als 32.000 Likes. Über 3.800 User teilten die Nachricht und mehr als 1.500 Kommentare zeigen, dass das Interesse an diesem Thema recht groß ist. Meiner Meinung nach ist dieses Vorgehen nichts anderes als Verwaltung 2.0 – gewollt, aber nicht gekonnt. Die Herrschaften der GEMA scheinen sich lieber im eigenen Machtgehabe zu sonnen, als den wahren Interessen ihrer Mitglieder entsprechend zu handeln. An diesem Missstand wird sicherlich auch das finanzielle Interesse der GEMA nicht ganz unschuldig sein. Die Gier nach Macht und Geld dieser sogenannten Interessenvertretungen bremsen die Entwicklung der neuen Medien in Deutschland förmlich aus. Soziale Medien sind mittlerweile sehr wichtige Kanäle für Unternehmen und Künstler. Ärgerlich nur, wenn man diese aufgrund eines sturen Bocks im System nicht für sich nutzen kann – auch nicht, wenn man wollte…
Modern sein wollen hat nichts mit modernem Sein zu tun. Wer nicht mit dem Zahn der Zeit geht und akzeptable Lösungen für Neues findet, wird früher oder später daran zu Grunde gehen. Aber das ist deren Entscheidung. Die „alten Hasen“, die im eigenen Unternehmen oft als Top-Entscheider gehandelt werden, tun schon das richtige. An dieser Stelle sei mir jedoch ein kleiner Hinweis gegönnt: Wir schreiben das Jahr 2012!
R.I.P. MeinVZ, StudiVZ und SchülerVZ
Uiuiui. Der Negativtrend scheint bei den VZ Netzwerken nicht abzureißen. Schon Anfang des Jahres hätten die Alarmglocken angehen müssen. Laut einer bei Google + von Martin Vogel geposteten und recht erschreckenden Statsitik könnte der Laden schon im März nächsten Jahres seine Pforten schließen. Die VZ Netzwerke sind in der Vergangenheit in nahezu jedes Fettnäpfchen getreten. Führungswechsel waren an der Tagesordnung, als es nicht mehr lief, verstand man sich plötzlich als größte Spieleplattform Deutschlands und versuchte das sinkende Schiff in letzter Instanz mit einem verkorkstem Redesign zu retten. Vergebene Liebesmühe.
Wenn man als Verlag 80 Millionen Euro für ein Netzwerk zahlt, kann man die Server natürlich nicht sang- und klanglos abschalten, obwohl das vermutlich noch die beste Lösung wäre. Die VZ Netzwerke sind ihren Copycat Ruf leider nie losgworden. Technisch hängt man der Konkurrenz (wie z.B. Facebook) weit hinterher. Sobald Facebook neue Funktionen launchte, versuchten die StudiVZ Macher nachzuziehen. Nicht mehr und nicht weniger und meistens eher schlecht als recht. Die Erfahrung zeigt, dass das Positionieren gegenüber der Konkurrenz allein durch besseren Datenschutz nicht zum gewünschten Erfolg führt. Die Leute zieht es nunmal da hin, wo der Mainstream ist. Datenschutz hin oder her. StudiVZ hat den Anschluss leider verpasst.
Abgeschossen hat man den Vogel letztendlich mit der neuen Plattform “Pausenhof“, die innerhalb des Netzwerkes SchülerVZ eingebettet wurde. Hierbei handelt(e) es sich im Grunde um nichts weiter, als eine bereitgestellte Mobbing-Plattform, in welcher man Klassenkameraden ganz öffentlich als Flop bezeichnen bzw. bewerten konnte. Ein weiterer Griff ins Klo, welcher die VZ Netzwerke nicht unbedingt in ein besseres Licht rückt.
Ich persönlich bin schon lange nicht mehr bei den VZ Netzwerken. Die VZs versuchten auf der einen Seite zwar irgendwie am Ball zu bleiben, entwickelten auf der anderen Seite selbst aber nie etwas Innovatives oder Eigenes. Sollte der Verlag die Netzwerke abschalten, wird sicherlich niemand darum weinen. Von daher: Mein OK habt ihr, auch, wenn das sicherlich genauso wenige interessieren mag, wie es die VZ Netzwerke selbst tun :)
(via)
Video: Halloween Light Show 2011 Party Rock Anthem LMFAO
Ich erinnere mich noch dunkel an ein Video, in welchem jemand sein Haus zu Weihnachten mit unzähligen Lichterketten geschmückt und parallel einen bestimmten Song über einen eigenen kleinen Radiosender gesendet hat. Stellte man sich mit dem Auto vor das Haus, konnte man eine einzigartige Lichtershow genießen, denn die vielen angebrachten Lichter wurden passend zum Rhythmus des Lieds ein- und ausgeschaltet. Da Weihnachten noch ein wenig hin ist, Helloween im Gegensatz aber unmittelbar vor der Tür steht, hier mal ein alternatives Video für Euch:
Sehenswertes Video: People Are Awesome 2011
In dem Video “People Are Awesome 2011″ wurden einige echt coole Szenen zusammengefasst, die sich wirklich sehen lassen können. Teilweise sitzt man davor und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Vor allen Dingen die Szene ab Sekunde 26 ist fast schon unglaublich. Schaut mal selbst:





