Beitrag erstellt am
29. Oktober 2008
unter Allgemein.
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Achso: Clemens Riedl ist schon StudiVZ Chef
Das habe ich mal wieder gar nicht mitbekommen, dass die schon wieder einen neuen Chef im Bürostuhl sitzen haben. Holtzbrink vertraut da scheinbar auf Personal aus den eigenen Reihen. Der 36 Jahre junge Österreicher Clemens Riedl wird neuer Vorstandsvorsitzender bei dem Social Network. Vorher war er rund 10 Jahre, also ab dem 26. Lebensjahr, Geschäftsführer der Zeitung “Der Tagesspiegel” in Berlin. Auch diese Zeitung stammt aus dem Holtzbrink Verlag.
Nun ist es so, dass Riedl sich eine ganz schöne Aufgabe gesetzt hat. Man erinnere sich doch mal an die viel zu hoch gegriffene Zielsetzung, die StudiVZ damals ganz dick und breit herumposaunte. Denn StudiVZ wollte seinen Mitgliederstamm doch auf satte 14 Millionen aufstocken. Lustig ist es, dass StudiVZ zu der Zeit (August 2008) etwa 11 Millionen Mitglieder hatte und nun immer noch etwa 11 Millionen in der Datenbank sind. Da haben die ja schon tolle Arbeit geleistet ^^.
Wenn man das mal kurz durchrechnet, war die damalige Anforderung etwa 650.000 neue Mitglieder zur Anmeldung zu überreden ja fast wie Urlaub. Denn jetzt bleiben nur noch rund zwei Monate und das sind Pi mal Daumen etwa 1,5 Millionen neue Mitglieder, die Riedl pro Monat mobilisieren müsste. Unmöglich. Aber es gibt ja genügend Datensätze bei eBay zu kaufen. Vielleicht kann man ja auch mal bei Facebook anfragen…
Ist natürlich total absurd. Ich habe schon damals gesagt, dass das nie hinhaut. StudiVZ wird meiner Meinung nach auch nicht im nächsten Jahr auf 14 Millionen Mitglieder kommen. Die Konkurrenz ist einfach zu groß. Und à propos Facebook: der noch ausstehende Rechtsstreit mit dem Original sollte auch nicht in Vergessenheit geraten :)




Man beachte derzeit die tollen “Lade deine Freunde ein”-Reklamebanner im MeinVZ & Co. .. So wollen die wohl Ihre 14 Millionen knacken – Meiner Meinung nach ein verzweifelter Rettungsversuch …
Wie machen die eigentlich da Geld? Also besonders auffällige Werbung sehe ich da nun nicht um das nette Büro in Berlin zu bezahlen – Achja Startup …