Businessplan erstellen – so geht es! (Teil IV)

In der kleinen Serie “Businessplan erstellen – so geht es!” versuche ich euch die Bestandteile eines Businessplans ein bisschen näher zu bringen. Im Teil I ging es bereits um die Zusammenfassung der Geschäftsidee und um die Geschäftsidee an sich, im Teil II um die Beschreibung des Produkts und die Martksanalyse und im Teil III um Marketingstrategien sowie die Personalplanung. Im letzten vierten Teil soll es nun um die Bewertung der Chancen und Risiken sowie die Finanzplanung gehen.

Chancen und Risiken
An dieser Stelle wird das eigene Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Vorhaben unter die Lupe genommen. Viele machen sicherlich den Fehler das eigene Business durch die rosarote Brille zu sehen. Doch gerade bei den Riskien gilt es einiges zu klären. Man muss sich z.B. darüber im Klaren sein, wie sich der Markt sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne verändern könnte und wie sich diese Veränderung evtl. auf das Unternehmen auswirken kann. Nicht nur das will der Geldgeber bzw. Investor wissen. Wichtig ist auch, wie man auf eventuell auftretende Veränderungen zu reagieren plant und ob dafür letztenendes auch Veränderungen am Unternehmen selbst vorgenommen werden müssen. Das Worst-Case Szenario muss detailliert durchgeplant werden und sollte auch mit einigen realistischen Beispielzahlen im Konzept verankert sein. Gleichermaßen gilt das aber auch für das Best-Case Szenario. Es ist zwar selten, aber bei guter Planung durchaus möglich, dass alles genau so abläuft, wie man es sich vorstellt bzw. geplant hat. Wichtig ist bei beiden Seiten möglichst realistische und belegbare Zahlen in den Businessplan zu integrieren, sodass das Konzept möglichst schlüssig ist und das Risiko genau ausgelotet werden kann.

Finanzplanung
Dieser letzte Punkt besteht meistens aus zwei Teilen. Im ersten Teil ist es wichtig alle Investitionen der kommenden Jahre genauestens aufzulisten. Auf diese Weise kann ein detaillierter Kostenplan mit allen Abschreibungen und dem benötigtem Kapitalbedarf erstellt werden. Der zweite Teil ist der Liquiditätsplan. Im Liquiditätsplan stellt man den Ausgaben die Einnahmen gegenüber.  Für das erste Jahr sollte das Ganze recht genau, also möglichst für jeden Monat, danach in Quartalen und für fernere Ziele in Halbjahren kalkuliert werden. An dieser Stelle sollte auch die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nicht fehlen, um den möglichen und vor allem realistischen Erfolg des Vorhabens im vorhinein bestimmen zu können. Letztendlich muss das eigene sowie das fremde Kapital gewissen Positionen zugeordnet werden. Es ist genau aufzulisten, für welche Positionen und Investitionen man das Fremdkapital vorgesehen hat. Was man an dieser Stelle auf keinen Fall vergessen darf sind unvorhergesehene Ausgaben wie z.B. Reparaturen o.ä. zu berücksichtigen, denn gerade zu Anfang wird es aufgrund der ggf. großen Investitionen schwierig werden, Rücklagen zu bilden, um aus eigener Tasche für unvorhergesehene Kosten aufkommen zu können.


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Kommentare

das ganze nur noch kurz durchlesen und schon klappt der Sprung in die erfolgreiche Selbständigkeit…

by the way…
hast du es nur geschrieben oder auch mal durchgelesen ;)

Ach was ^^

Wenn man sein Vorhaben wirklich auf einen Businessplan stützen muss, sollte unbedingt Geld für die Arbeit eines Profis investieren, welcher sich mit der Materie auskennt und nichts anderes macht.

Du weißt doch. Ich will hier nur die nächsten 10 Cent Adsense-Ertrag abstauben, um diese zu meinen anderen Millionen, die ich durch die vielen atemberaubenden Projekte der Vergangenheit verdient habe, auf das Konto zu legen…

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