Gimahhot Aprilscherz kostet 40.000 Euro

Ich muss sagen, dass ich mich nie für dieses Gimahhot interessiert habe und es sicherlich auch nicht aufgrund dieser Meldung tun werde. Aber die Meldung ist nunmal hinsichtlich dessen ganz interessant, welche Last man sich selbst aufgrund eines scheinbar unbedeutenden Aprilscherz einhandeln kann. So geschehen bei Gimahhot (Was ist das eigentlich? Eine Shoppingcommunity?). Das Portal hatte im April diesen Jahres scheinbar einen Aprilscherz auf Kosten von Michaela Schaffrath (Ex Gina Wild) veröffentlicht. Der Artikel wurde mittlerweile gelöscht. Nun flatterte eine 40.000 Euro Abmahnung ins Haus…

So schlimm war der Scherz eigentlich gar nicht. Man behauptete lediglich, dass man Michaela Schaffrath zu Werbezwecken nun als das Gimahhot Gesicht engagiert habe. Nun hat die vermeintlich neue Mitarbeiterin Michaela Schaffrath den vorschnellen Arbeitgeber Gimahhot über eine Summe von satten 40.000 Euro verklagt. Das ganze geht schon Ende September vor das Landgericht in Hamburg. Der Gimahhot Geschäftsführer findet die Forderung völlig überzogen, zumal man damals ein vergleichbares Angebot von Dolly Buster eingeholt hatte, welche das ganze für nur 1.500 Euro mitgemacht hätte.

Naja, es liegt immer im Auge des Betrachters. Wenn man eben Geld braucht, dann kann man ja ruhig mal 40.000 Euro fordern und sich den Rest des Jahres zurücklehnen. Die einen müssen halt arbeiten gehen, die anderen holen sich die Kohle etwas anders rein und nutzen ihren C oder D-Promi Status aus. Wie dem auch sei. Ich denke nicht, dass die Anwälte mit der verhältnismäßig hohen Forderung durchkommen. Man wird es sehen. Spätestens am 29. September

Ich wünsche irgendwie beiden Seiten viel Erfolg. Gimahhot wünsche ich alles Gute, weil es nun wirklich eine völlig überzogene Vorstellung ist 40.000 Euro für den Quatsch zu fordern. Ich setze meinen über 10 Jahre alten BMW ja auch nicht für 40.000 Euro in die Zeitung. Auf der anderen Seite wünsche ich Michaela Schaffrath auch ein bisschen Glück. Aber nur aus dem Grund, dass sie uns Steuerzahlern am Ende nicht noch mit Hartz IV auf der Tasche liegt. Könnte ja durchaus möglich sein. Sie war immerhin im Dschungelcamp. Und da übernachten nicht unbedingt die ganz großen Stars. Aber die ganzen Steuergelder hat sich die Ulla ja eh schon unter den Nagel gerissen. Also keine Gefahr…

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Kommentare

Dachte eigentlich der peinliche Auftritt im Dschungelcamp wäre nicht mehr zu toppen! Aber dank Anwälten und der deutschen Jusristerei gehts dann doch noch mal eine Niveaumeile tiefer. Wir wäre es mal mit arbeiten Frau S., so wie früher?!

arbeiten? wie früher? tztz…

ich finde das ganze abmahngeschäft gehört verboten, vom erlöst müssten die 90 prozent steuern zahlen und gut ist es.

na ja, die Schaffrath soll ja jetzt jemanden geheiratet haben, der nen geregeltes Einkommen hat ;-)

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