MacBook Air in 120 Sekunden geknackt

Sicher nicht der Traum eines jeden Hackers, da erlaubtes Hacken vermutlich nicht den Spaß bringt wie das “normale” aber illegale Hacken diverser Dinge. Trotzdem sind die abzusahnenden Preise verlockend genug für jemanden der es “drauf” hat bei dem alljährlichen Hacker Wettbewerb “Pwn2Own” mitzumachen.

Beim in Vancouver stattfindenden Wettbewerb Pwn2Own geht es darum sich in zwei verschiedenen Kategorien (Browser und Handys) gegen andere Hacker durchzusetzen. Ziel ist es Angriffe auf die Browser Internet Explorer 8, Firefox und Safari, sowie auf diverse Handy-Betriebssysteme wie z.B. Google Android, das Apple iPhone, Symbian von Nokia und auch Windows Mobile zu starten und diese so zu knacken. Der Pwn2Own findet im Rahmen der Sicherheitskonferenz CanSecWest, also mehr oder weniger unter Aufsicht statt.

Ziel der ganzen Sache ist nicht die Betriebssysteme der Handys oder Browser zu “zerstören” und sich darüber zu amüsieren, sondern eventuelle Sicherheitslücken ausfindig zu machen, um diese danach entsprechend fixen zu können. Die Preise sind zwar derzeitig noch nicht bekannt, die Erwartungen jedoch aufgrund der Auszahlungen im letzten Jahr hoch.

2008 wurde das MacBook Air mal ganz nebenbei in nur 120 Sekunden geknackt. Charlie Müller war der glückliche Programmierer mit eindeutigen Hacker Potentialen, der sich für das Knacken des Systems 10.000 Dollar verdient hat. Immerhin 5.000 Dollar gingen an den Zweitplatzierten Shane Macauley, der ein Fujitsu Notebook mit installiertem Windows Vista + SP1 geknackt hat.

Prinzipiell eine gute Idee. Die Leute mit den entsprechenden Skills können sich a) austoben, b) im Erfolgsfall nicht gerade wenig Geld verdienen und c) vielleicht sogar von Sicherheitsfirmen ausgespäht werden. Denn an sogenannten Headhuntern wird es bei solchen Wettbewerben sicher auch nicht mangeln.

Und auch die Firmen sahnen im Grunde ab. Anstatt evtl. Monate lang nach diversen Lücken mit einer Mannschaft von mehreren teuren Mitarbeitern zu suchen, erhält man hier die ersten brauchbaren Ergebnisse wie gesagt nach rund 2 Minuten für “nur” etwa 10.000 Dollar. Umgerechnet auf die Stunde wäre das zwar eine Vergütung von rund 18 Millionen Dollar, aber die Häcker hören ja auf, sobald die Dinger geknackt sind ^^

(via)

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[...] einen eigentlich genauso günstig sein müsste wie herkömmliche Hardware und zum anderen genauso anfällig zu sein scheint wie herkömmliche Hardware – ja, auch mit dem supidupi Apple OS [...]

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