Beitrag erstellt am
6. April 2009
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Neu kopiertes StudiVZ Edelprofil soll 3.000 Euro pro Monat kosten
Dass StudiVZ prinzipiell nur Verlust macht ist klar. Auf der Suche nach einer geeigneten Einnahmequelle schaltet man natürlich auch nicht seinen eigenen Wirsing ein, sondern bedient sich ganz wie früher den Ideen des Vorreiters Facebook. Frei nach dem Motto “back to the roots” wurden kurzerhand die sogenannten Facebook “Public Profiles” kopiert und sollen nun als “Edelprofile” auch noch Geld einbringen. Meiner Meinung nach völliger Quatsch…
Kreativität kann man von den StudiVZlern schon lange nicht mehr erwarten. Man findet zwar hier und da neue Funktionen und der Laie wird sich denken “Juhu sind die gut. Schon wieder was neues…”, aber der Profi schaut kurz über die Funktionen und findet in Lichtgeschwindigkeit erschreckend viele Parallelen zum Zuckerberg’schen Netzwerk Facebook.
Die sogenannten Edelprofile sind mehr oder weniger Profilseiten, die sich an Unternehmen, Organisationen usw. richten. Ein Kommentar in einem Artikel bei Netzwertig lässt bereits den Preis aus erster Hand in die Öffentlichkeit geraten:
Ich hab mich mal bei ihrem Werbevermarkter iq erkundigt und die sagen, dass ein Edelprofil wahrscheinlich ca. 3000€ Monatlich kosten wird. Dazu kommen noch sachen wie das das Profil auf der Startseite gefeatured wird.
Einen ersten Eindruck dieser meines Erachtens nach völlig nutzlosen und überteuerten Edelprofile könnt ihr in den jeweiligen Beispielprofilen gewinnen: Beispiel StudiVZ oder Beispiel MeinVZ.
Der Inhalt der Profile kann scheinbar völlig frei gestaltet werden. Die Profile können auch ohne Login angeschaut aber nicht als Freund hinzugefügt werden. Stattdessen kann man einfach auf “Finde ich gut” klicken und zack hat man das Profil mehr oder weniger “geadded”. Man kann die Edelprofile sogar gruscheln (wtf). Wenn ihr also demnächst bei einem Unternehmen 30 Stahlträger für ein Hochhaus anfordern wollt, dann wird in Zukunft keine Anfrage für ein Angebot gestellt, sondern einfach fleißig gegruschelt. Schwachsinn hoch zehn, wie auch andere finden…
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Kommentare
Wenn die auch nur ansatzweise denken, dass diese “Edelprofile” (was für ein Name =D) eins der großen Geldlöcher stopfen könnte, ist die Führungsspitze sehr in Frage zu stellen.
Ich lach mich schlapp – ein sog. Edelprofil für 3000 Euro im Monat. Mann, müssen die verzweifelt sein, dass keine Kohle reinkommt.
Wenn man sich gegen FB durchsetzen will (bei denen ich vor Kurzem das erste Mal Werbung geschalten habe – und das durchaus erfolgreich), muss man halt mal diese “MeToo”-Einstellung wegwerfen, das eigene Hirn mal hochfahren und endlich mal was Innovatives in diese Plattform reindrücken.
Just my 2 cents,
Sven
man beschwert sich ja auch nicht, dass Mercedes auch vier reifen und ein Lenkrad hat genau so wie der Audi oder???
oder, dass der Nachbarhaus auch Fenster und Türen hat, so ne Frechheit XD
es sind Unternehmen die einen identischen Service anbieten, also sind deren Methoden auch fast identisch und das ist normal.
Erstmal beglückwünsche ich dich zu diesem Meisterwerk. Aber nun, was will man von einem “Profi” sonst auch erwarten. ich meine, die Tatsache, dass du dich dringend als selbiger präsentieren willst, kann man nicht übersehen. Schon allein das zeigt, wie ernst man sich mit diesem Artikel auseinandersetzen sollte. Und dass die Argmentation “das sagen viele/auch andere” wissenschaftlich extrem hinckt, brauchen wir eigentlich garnicht erst zu erwähnen…
Die Sinnhaftigkeit von Edelprofilen sei mal dahin gestellt. Facebook mag bei diesen Funktionen zwar Vorreiter sein – allerdings finde ich Facebook ziemlich “überschüttet” und benutzerunfreundlich. Überall steht etwas: links, rechts, oben, unten. Der Navigationsaufbau ist dämlich und die Profilstruktur unlogisch.
Finde es okay, dass sich gute Plattformen wie die VZs solcher Dinge bedienen und schlichtweg besser machen.
meinVZ bleibt nach wie vor mein Favorit.
Du hast keine Ahnung und deine Blog’s nerven…wenn du wüsstest wie teuer Werbung ist und bei der Anzahl der täglichen Betrachtung ….du sagst auch nicht wer Werbugn auf Seiten für etliche Tausend € schaltet,….denn das machen Unternehmen die Geld verdienen wollen und Werbung ist heutzutage üblich …in welcher Form auch immer ;) Und wenn Studivz als Kommunikationsplattform dieses Angebot bietet,…dann bitteschön ;)
Hallo,
da ich selber ein Edelprofil pflege: Dies von Andreas Parr, weiß ich die Preise. Ein Edelprofil ohne Pflege und Betreuung kostet 10 000 Euro im Jahr, mit aktiver Betreuung um die 64 000 Euro im Jahr. Ich schicke dir als Beweiß auch sehr gerne die Preisliste zu, bitte schreibt mir eine Mail: marco-steffen@t-online.de
Grüße:
Marco
Seien wir realistisch, irgendwie muss das Geld fliessen und so wird versucht so viel Geld wie möglich rauszuhausen aus dem Portal. Für große Unternehmen sind 3000 EUR zur Imagesteigerung so gut wie garnichts, da wird nicht groß drauf wert gelegt ob man Neukunden damit gewinnt.
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[...] zu outen – direkte Freundschaftsverbindungen sind nicht möglich. Allerdings gibt es einen Unterschied: Bisher können die Profile auf Facebook kostenlos genutzt werden. Bei studiVZ könnte es erheblich [...]
[...] Änderungen habe ich übrigens von diversen Blogs erfahren: Netzwertig | Wemaflo | Zweipunktnull | BlogWave | [...]
[...] in den Letzten Tagen hier aufgekommene Gerücht (siehe auch hier, hier, hier, hier, hier und hier), dass ein Edelprofil Pauschal 3000€ im Monat kostet, ist nach [...]
[...] bzw. regionale Geschäft ein und stellt sogenannte Heimatprofile zur Verfügung. Wo es einst die Edelprofile waren, welche irgendwelche Firmen für angeblich 3.000 Euro pro Monat mieten konnten, sind nun auch [...]




Aha, na wenn die damit erfolg haben, solln se doch tun, was sie für richtig halten. Glaube aber kaum, dass sich da auch nur eine Hand voll Unternehmen so ein Profil besorgen!