Beitrag erstellt am
10. Dezember 2009
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Politikfragen: nicht nur Mitlaufen, sondern auch Mitreden
Als ich am Anfang den Namen Politikfragen hörte, dachte ich erst an eines dieser Projekte die zu Hauf bei eBay verkauft werden. Da gibt es prinzipiell 08/15 Fragenportale auf einer Opensource Software, welche einfach auf eine Domain geklatscht werden und, eigentlich unglaublich, sogar von Leuten gekauft werden. Politikfragen hat da ein etwas anderes Konzept. Man kann zwar selber fragen, die Fragen werden aber redaktionell geprüft…

Viele dieser Fragenportale verkommen durch die meiner Meinung nach zu großen Freiheiten der User. Es mag zwar Mitmachweb heißen und auch voll im Trend liegen, die Gefahr besteht jedoch darin, dass das ganze ins Lächerliche gezogen wird und dem klassischen Drittel-Schema verfällt. Ein Drittel interessiert es nicht und liest nur still mit, ein Drittel trägt mit sinnvollen Beiträgen zum Konzept bei und ein Drittel schwimmt, komme was wolle, kontinuierlich gegen den Strom.
Politikfragen versucht genau diese Problematik etwas im Zaume zu halten. Nicht zuletzt dadurch gelingt es dem noch jungen Meinungsportal ziemlich interessante Fragestellungen zu behandeln, die uns alle etwas angehen. Ziel des Projekts ist es den Bürger aus dem ständigen Mitlaufen in der Politik dazu zu animieren nicht nur das zu tun, sondern aktiv an Diskussionen teilzunehmen und den Mund aufzumachen.
- Kann man Banken noch trauen?
- Alkohol in öffentlichen Verkehrsmitteln?
- Rückzug aus Afghanistan?
- Kippt jetzt der Solidaritätszuschlag?
Das sind im Grunde Themen, die den Menschen in der heutigen Zeit bewegen. Politikfragen macht es möglich sich mit anderen Usern zu diesen Thematiken, wenn es sein muss lautstark und offensiv, zu äußern. Man sollte heutzutage nicht alles über sich ergehen lassen. Viel zu viel wurde gerade im letzten Jahr seitens Politik und deren Akteure verpfuscht. Es ist Zeit etwas zu unternehmen. Die Plattform ist vorhanden…
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