Beitrag erstellt am
12. März 2009
unter Business.
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Projekt zu verkaufen: moneybookers.com
Intercorp möchte aus dem Onlinebezahldienst moneybookers (PayPal Konkurrent) aussteigen. Das Unternehmen steht als Ganzes oder aber zu 51% (die Intercorp Anteile) zum Verkauf.
Durch den starken Wachstum und den trotz Finanzkrise anhaltendem Boom des Onlineshoppings, spekulieren die Moneybookers-Eigner auf ein Ergebnis von rund 30 Millionen Euro vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen. Die Investoren erhoffen sich eine “Ablösesumme” von rund 400 Millionen Euro. Im Jahr 2008 lag das Ergebnis bei rund 18,7 Millionen, weshalb die Prognose für 2009 ein wenig zweifelhaft rüberkommt.
Mehr als 10.000 User sollen sich Tag für Tag dem überaus erfolgreichen Dienst anschließen. Moneybookers zählt laut eigenen Aussagen nicht zuletzt aufgrund der eBay Kooperation bereits mehr als 6 Millionen Useraccounts, welche natürlich bares Geld in die Kasse spülen.
Moneybookers hat gegenüber der Konkurrenz wie z.B. PayPal den großen Vorteil, dass die User sich mittels Ausweiskopien vor der Freischaltung des Kontos verifizieren müssen und demnach der Betrug ein wenig besser unter Kontrolle ist. Nach weitergehender Verifizierung sind sogar Transaktionen bis hin zur 20.000 Euro Grenze möglich.
Wer also ein “bisschen” Geld auf der hohen Kante liegen hat, sollte zugreifen :)
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Kommentare
Hallo,
das das nenne ich mal heftige Zahlen! Hätte ich nicht gedacht, das dort soviel Gewinn gefahren wird.
Grüße, Andi
Ich wäre da sehr vorsichtig. Moneybookers sitzt meines Wissens auf unzähligen, widerrechtlich einbehaltenen Beträgen. Die bisherige Geschäftspraktik war alles andere als durchsichtig. Obwohl die Betreiber nahezu allesamt Deutsche sind, operiert das Unternehmen in Deutschland nach englischem Recht wobei auch fraglich ist, ob die Geschäftspraktiken in England rechtlich zulässig wären.
Zuletzt hat moneybookers enornm viele Einzelhändler geworben und ihnen zur Eröffnung von Privataccounts geraten. Nachdem sich Guthaben auf den Konten angesammwelt hatten, sollten die Händler dann plötzlich einen neuen Vertrag unterschreiben und weitere Daten nachreichen während die Guthaben einbehalten wurden.
Mich wundert es nicht, daß sich die Intercorp nun aus dem Projekt zurückziehen will. Der Käufer dürfte einige Überraschungen erleben.




Ich würde ja zuschlagen, man müsste mit dem Preis nur noch ein wenig runter gehen