Robert Basic verkauft Haus und Hof…

Erst verkauft der gute Mann seinen Blog basicthinking.de für knapp 46.902 Euro via eBay und nun will er auch seinen Twitter Account loswerden. Die Frage ist: Wer braucht einen quasi personalisierten Twitter Account, von welchem jetzt schon einige User aufgrund des Verkaufs abwandern und warum verkauft man einen solchen Account überhaupt? Robert versucht sich ja mit seinem neuen Startup Buzzriders (was auch immer das bringen soll). Ich denke, dass dafür die Mittel fehlen, denn…

Irgendwie hat das Startup in meinen Augen, auch wenn es noch so toll gemeint ist, keinen richtigen Mehrwert. Ich an seiner Stelle würde das “Startup” sofort einstampfen und das Geld lieber in etwas anderes investieren. Andererseits kann jeder natürlich das machen, was er für richtig hält. Ich verkaufe auch ständig irgendwelche Projekte und werde dafür schief angeguckt. Eigentlich sollte ich mich bei dieser Diskussion gerade deswegen eher zurückhalten. Tue ich auch. Ich finde es gut, dass er das Teil verkauft. Ein Twitter-Account wird in Zukunft so oder so einfach Null bringen, da der Hype demnächst einfach aufhören wird. Twitter ist meiner Meinung nach nichts anderes als eine Art Müll hin und her Schieberei. Von daher kann man ja mal einen Verkauf versuchen und vielleicht jetzt noch etwas Bares rausholen

Dass das Ding jedoch, laut seinem Beispiel rund 50.000 Euro einbringen soll, wage nicht nur ich stark zu bezweifeln. In den Kommentaren zum ensprechenden Artikel macht sich der unmut der User schnell breit:

Buzzriders ist eine Luftnummer und eine Totgeburt wo ständig nur zahllose Sponsoren Geld reinbuttern aber nie was rauskommen wird und für den Twitter-Account @RobGreen würde ich nicht mal ein Kaugummi geben.

Aber auch erfahrene User und Unternehmen verstehen das Vorgehen nicht wirklich. Selbst Ibo, einer der wohl sympatischten Gründer der 2.0 Szene hat sich via Twitter dazu geäußert. Was meint Ihr dazu? Wird das Ding überhaupt verkauft?

Für wie viel Euro wird der Twitter Account Eurer Meinung nach verkauft?
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Kommentare

Schade das man den Basic nur noch mein einem Ausverkauf in Verbindung bringen kann, … Das Quelle-Jahr.

Grüße, Andi

Er hat sich im deutschen Web schon einen Namen gemacht, das steht fest. Aber der Verkauf seines Twitter Accounts wirkt auf mich wie eine Verzweiflungstat. Ich glaube einfach das ihm für sein Buzzriders Projekt das Geld aus geht und er so versucht noch etwas zu retten (was vielleicht gar nicht mehr zur retten ist??).
Der Name Robert Basic verliert für mich dadurch auch sehr viel an Wert.
Projekte erstellen und diese dann verkaufen ist sicherlich in Ordnung. Wenn man aber so eine “größe” ist wie er es im deutschen www ist, dann wird sein Name dadurch schnell mit negativen verbunden. Zukünftige Projekte werden nur noch als schnelle Geldmacherei angesehen und erhalten nicht mehr soviel Aufmerksamkeit.

Unsinn – wer kauft den Schon? Da würd ich nicht mal ein Kaugummi geben.

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