tripwolf bekommt 2,5 Millionen Dollar in den … geblasen

Der Online Reiseführer Tripwolf, im Jahr 2008 gegründet von Sebastian Heinzel und Alexander Trieb, bekommt von einigen Investoren laut aktuellen Meldungen 2.500.000 US-Dollar in den Allerwertesten geblasen. MairDumont (ein Reiseverlag) und Dieter von Holtzbrinck, ehemaliger Boss der Holtzbrinck Verlagsgruppe, investieren die Millionen in das Wiener Start-up.

Unglaublich, wenn man sich diese Summe mal wieder auf der Zunge zergehen lässt. Dabei finde ich persönlich, dass das Startup überhaupt nicht interessant wirkt. Vielleicht liegt es aber auch einfach nur an dem meiner Meinung nach viel zu dunklem und kalten Design für eine Reisecommunity.

Wie immer kann ich an dieser Stelle nur auf globalzoo.de verweisen. Da bin ich (wie bei tripwolf auch) zwar nicht angemeldet, aber globalzoo würde mich aufgrund des warmen und sehr ansprechenden Designs eher dazu verführen, als das nun wohl Millionen verbratende tripwolf. Ich bin gespannt in was die investieren werden…

Vielleicht kann man ja mal einen guten Webdesigner beauftragen :)


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Kommentare

Finde das Logo etwas schlecht, sieht aus wie von Firefox abgekupfert. Die farbliche Darstellung ist etwas eklig: Blau, weiß und dann dieses Orange. Also vom Design her sieht es wirklich schlecht aus, aber naja habe mich da nicht angemeldet. Reiseführer will und brauche ich eigentlich garnicht. Irgendwie bin ich müde von dem ganzen Web 2.0-Zeug. Innovationen gibt es selten.

Wie recht Du hast. Mich nervt dieser ganze 2.0 Hype genauso wie Dich, obwohl ich damit zum Teil mein Geld verdiene. Wirklich innovativ sind nur 10% der Start-Ups, wenn überhaupt.

Aber wie man auch hier wieder sieht. Diese ganzen Dinger kommen alleine alle nicht aus dem Quark und somit nicht auf den begehrten Markt, auf dem es doch angeblich so oder so nichts zu verdienen gibt (Stichwort Werbung in Social Networks).

Und das ist genau das, was ich so bekloppt finde. Da entwerfen die Leute Internetseiten, die prinzipiell nichts als viel Traffic verursachen und lausige Werbeeinnahmen bringen und die Kosten nicht ansatzweise decken. Fazit: alle freuen sich, weil es toll aussieht (Web 2.0 halt).

Im nächsten Augenblick wird dann bei den sogenannten Investoren gebettelt und schon freuen sich alle noch mehr. Denn jetzt hat man ja was ganz tolles erreicht. Man hat einen Dummen gefunden, der einem selbst die ganze Kohle in den Arsch steckt.

Und dann werden auf einmal die ersten Umsätze erzielt und es heißt, dass das ganze doch Kohle generiert. Das vorher schon Millionen in den Sand gesetzt wurden, tut dann vor lauter gefeiere und profilneurotischen Pressemeldungen längst nichts mehr zur Sache.

Man kann es gar nicht wirklich in Worte fassen bzw. ein gutes Beispiel finden. Prinzipiell ist es aber so:

Meine Idee ist z.B. morgen meinen Job zu kündigen, um ein innovatives Konzept durchzusetzen. Mein Konzept heißt Arbeitslosigkeit. Ich gebe mein ganzes Geld aus, bekomme im Gegenzug aber nichts rein (normal, weil Web 2.0). Kleiden tue ich mich einfach wie vorher (Web 2.0). Nach außen hin sage ich, dass die Idee klasse ist und alles super läuft => alle freuen sich. Dann gehe ich zum Arbeitsamt (der dumme Investor) und hole mir Monat für Monat mein Geld. Jetzt habe ich quasi die erste Finanzierungsrunde hinter mich gebracht. Da das vorne und hinten nicht reicht, gehe ich zu easycredit und hole mir kurzerhand einen weiteren sehr hohen Kredit. Den höchsten den ich bekommen kann. Das war meine zweite Finanzierungsrunde. Nun bin ich endlich vollkommen überschuldet. Aber alle freuen sich, ich habe ja schließlich einen Investor gefunden. So und jetzt kommts. Ich als Arbeitsloser mit tausenden von Euros Schulden im Hinterhalt hole mir einen 400 Euro Job bei Lidl an der Kasse und verkünde der ganzen Welt: “LEUTE! ICH MACHE UMSATZ UND SCHREIBE SCHWARZE ZAHLEN!!!” und alle sagen völlig verblendet von den 400 Euro: “WOW, der hat es geschafft.

Krasse Story oder? Aber so ist es.

Das ist quasi das Paradoxon in sich. Wenn ich ungefähr nichts kann, kann man sich doch nicht darüber freuen, dass es mir einer in den Arsch schiebt. Aber die Jungs sind sonst sicher Arbeitslos. Dann würde das Beispiel oben zwar funktionieren, aber das ist ja auch blöde ^^

Man merkt es ist Freitag :)

2,5Mionllionen Euro in ein Projekt zu investieren ist schon Gigantisch. Was verlangen bzw erwarten die Investoren in den Meisten Fällen als Gegenzug ?

Kohle, Moneten, Mäuse, Cash, Bares…

@Markus: Hey, ist ja im Vergleich zu Twitter GARNICHTS O_O: http://blog.vagueware.com/2009/1/25/what-on-earth-is-twitter-playing-at

Jo, hab was von 250 Millionen Dollar gehört (Firmenwert). Wollte es aber nicht bloggen, da Twitter mir zu langweilig ist :)

EDIT: Ach komm, ich schreib doch was…
EDIT 2: Ach, doch keine Lust…

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