Beitrag erstellt am
16. Februar 2009
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Twitter sichert sich in der Finanzkrise 35 Millionen Dollar
Kaum zu glauben. Wo auf der einen Seite massive Einsparungen aufgrund der Finanzkrise vorgenommen werden, welche teilweise sogar tausende von Arbeitsplätzen kosten und neue Startups gar nicht erst entstehen lassen, sichert sich der Microbloggingdienst Twitter weitere 35 Millionen Dollar von diversen Investoren.
Das Problem des Dienstes ist nach wie vor, dass er schlecht zu monetarisieren ist bzw. noch keine Ideen hinsichtlich eines geeigneten Geschäftsmodell zur Monetarisierung existieren. Twitter beeindruckt zwar mit horrendem Erfolg und mehreren Millionen begeisterten Mitgliedern, sieht dafür aber nahezu keinen Cent.
Nicht zuletzte durch die Möglichkeit live über verschiedene Geschehnisse berichten zu können, beeindruckte Twitter in der letzten Zeit die Nutzer aufs Neue. Zum Beispiel begeisterte unter anderem die Geschwindigkeit der Berichterstattung durch verschiedene User über den Dienst bezüglich des vor kurzem verunglückten Flug 3407. Twitter zeigte sich hier als durchweg schnellstes und gleichzeitig auch informatives Medium.
Mit den neuen 35 Millionen Dollar soll nun in ein geeignetes Konzept investiert werden, um aus dem gesamten System nachhaltig Geld herausholen zu können. Mittlerweile ist die Gesamtinvestitionssumme damit auf rund 55 Millionen Dollar gestiegen. Der Mehrwert ist mittlerweile ganz klar vorhanden, daraus erzeugtes Geld leider nicht.
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Kommentare
Hallo,
wie ich gestern schon mal in einem anderen Blog schrieb, finde ich den Betrag ziemlich krass! Vor allem wenn man überlegt was man mit diesem Geld allgemein an Projekten aufsetzen kann. Krasse Sache. Mein Geld wäre es mir nicht wert.
Grüße, Andi
Ich kann jedesmal nur wieder das Gleiche sagen, wenn ich irgendwo Twitter lese: Was für ein sinnloser DIenst. Ich kann absolut nicht verstehen, wie der Service so erfolgreich werden konnte!
Aber die haben das ja gefickt eingeschädelt bei Twitter. Die können mal schön Essen gehen, und als Gegenleistung nehmen sie halt irgend so einen Heinz in den Vorstand auf…
So einfach kann ein Millionendeal abgewickelt werden :)
Ping- & Trackbacks
[...] User an, alle posten ihren Quatsch in die Welt und Twitter selbst kann sich nur noch durch diverse Finanzspritzen über Wasser halten. Die Seite verursacht im jetzigen Zustand nichts als Kosten. Warum also nicht [...]




Nur weil du und ich nicht wissen, wie etwas funktioniert, muss es ja nicht unmöglich sein. Und Web2.0 Firmen wie Twitter haben üblicherweise ein anderes Geschäftsmodell, nämlich Erfolg plus Verkauf. Schau dir YouTube an. 1,65 Mrd USD.