Twitter sichert sich in der Finanzkrise 35 Millionen Dollar

Kaum zu glauben. Wo auf der einen Seite massive Einsparungen aufgrund der Finanzkrise vorgenommen werden, welche teilweise sogar tausende von Arbeitsplätzen kosten und neue Startups gar nicht erst entstehen lassen, sichert sich der Microbloggingdienst Twitter weitere 35 Millionen Dollar von diversen Investoren.

Das Problem des Dienstes ist nach wie vor, dass er schlecht zu monetarisieren ist bzw. noch keine Ideen hinsichtlich eines geeigneten Geschäftsmodell zur Monetarisierung existieren. Twitter beeindruckt zwar mit horrendem Erfolg und mehreren Millionen begeisterten Mitgliedern, sieht dafür aber nahezu keinen Cent.

Nicht zuletzte durch die Möglichkeit live über verschiedene Geschehnisse berichten zu können, beeindruckte Twitter in der letzten Zeit die Nutzer aufs Neue. Zum Beispiel begeisterte unter anderem die Geschwindigkeit der Berichterstattung durch verschiedene User über den Dienst bezüglich des vor kurzem verunglückten Flug 3407. Twitter zeigte sich hier als durchweg schnellstes und gleichzeitig auch informatives Medium.

Mit den neuen 35 Millionen Dollar soll nun in ein geeignetes Konzept investiert werden, um aus dem gesamten System nachhaltig Geld herausholen zu können. Mittlerweile ist die Gesamtinvestitionssumme damit auf rund 55 Millionen Dollar gestiegen. Der Mehrwert ist mittlerweile ganz klar vorhanden, daraus erzeugtes Geld leider nicht.


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Kommentare

Nur weil du und ich nicht wissen, wie etwas funktioniert, muss es ja nicht unmöglich sein. Und Web2.0 Firmen wie Twitter haben üblicherweise ein anderes Geschäftsmodell, nämlich Erfolg plus Verkauf. Schau dir YouTube an. 1,65 Mrd USD.

Ich denke nicht, dass jemand das Twitter Exit bezahlen könnte/will. Und wenn Twitter rund 35 Millionen in die Erörterung eines Geschäftsmodell zur Monetarisierung stecken will, kann ich mir nicht vorstellen, dass die auf Exit-Kurs sind.

Das Potential ist sicher groß, man weiß nur nicht wie man es angehen soll.

Nur weil du und ich nicht wissen, wie etwas funktioniert, muss es ja nicht unmöglich sein.

Das hätte ich gerne näher erläutert…

Naja Facebook hatte eine halbe Milliarde geboten.

Hallo,

wie ich gestern schon mal in einem anderen Blog schrieb, finde ich den Betrag ziemlich krass! Vor allem wenn man überlegt was man mit diesem Geld allgemein an Projekten aufsetzen kann. Krasse Sache. Mein Geld wäre es mir nicht wert.

Grüße, Andi

@ nr
Ist bekannt. Twitter hat nicht zugesagt, demnach vermutlich kein Exit vorgesehen.

@ Andi
Die Zahlen sind wirklich unvorstellbar. Facebook nimmt Dimensionen an, die einfach unglaublich sind. Ich hätte damals an Stelle von MS niemals soviel Kohle in die paar Anteile gesteckt. Aber wenn man nicht mehr weiß wohin mit dem ganzen Geld, hätte ich auch andere Sorgen ^^

Ich kann jedesmal nur wieder das Gleiche sagen, wenn ich irgendwo Twitter lese: Was für ein sinnloser DIenst. Ich kann absolut nicht verstehen, wie der Service so erfolgreich werden konnte!

Aber die haben das ja gefickt eingeschädelt bei Twitter. Die können mal schön Essen gehen, und als Gegenleistung nehmen sie halt irgend so einen Heinz in den Vorstand auf…

So einfach kann ein Millionendeal abgewickelt werden :)

Naja, mittlerweile hat sich meine persönliche Ansicht gerade aufgrund der schnellen Berichterstattung etwas geändert. Ich habe dort zwar immernoch keinen Account, aber vielleicht ändert sich das in Zukunft…

Des Weiteren betreiben viele Firmen PR über diese Plattform. Es ist prinzipiell nichts anderes als Sehen und Gesehen werden, aber scheinbar lohnt es sich…

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[...] User an, alle posten ihren Quatsch in die Welt und Twitter selbst kann sich nur noch durch diverse Finanzspritzen über Wasser halten. Die Seite verursacht im jetzigen Zustand nichts als Kosten. Warum also nicht [...]

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