Beitrag erstellt am
3. Dezember 2009
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Twitter und ich – ein kurzes Fazit
Twitter und ich. Naja, eigentlich nur Twitter und irgendwer oder irgendwas oder wie? So richtig lässt sich der wirkliche Nutzen dieses komischen Dienstes bei mir bzw. für mich noch nicht erkennen, obwohl ich natürlich weiß, was man mit Twitter alles anstellen kann. Trotzdem bringt es mir, außer der drei oder vier Besucher am Tag, faktisch gesehen so gut wie nichts. Die Zeit kann man auch mit sinnvolleren Dingen verplempern. Da wären z.B. Wasserstrahlbiegezangen oder so…
Spaß bei Seite. Ich habe mich bereits mehrmals bei Twitter angemeldet und beim letzten Mal beschlossen, dass ich dem Dienst doch noch eine Chance geben möchte. Also angemeldet und mal versucht zu twittern. Ist ja auch nicht schwer. Es gibt einige Funktionen, zig “Twitter is over capacity”-Meldungen, zig Browserplugins, zig Anwendungen, zig weitere Dienste die auf Twitter aufbauen, zig Apps für das iPhone und was bringt das alles? Irgendwie nichts. Jeder quasselt einfach seinen Nächsten voll. Sobald man mehrere Nutzer verfolgt, wird die eigene “Homeseite” immer unübersichtlicher. Da hilft auch die Listen-Funktion in meinen Augen nicht viel. Man könnte diese auch als “Beschäftigung mit der Mülltrennung” titulieren oder sogar als reine ABM bewerten. Das sei jedoch Dahingestellt.
Das einzige was halbwegs gut Funktioniert ist die wirklich schnelle Verteilung von Nachrichten. Das Problem ist nur, dass wenn man User mit ziemlich ähnlichen Interessen verfolgt, ein und die selbe Nachricht auch zum 48. Mal retweeted im eigenen Stream herumdümpelt. Ich weiß wirklich nicht wie oft ich in den letzten Tagen den Begriff “Paper C” gelesen habe. Der “Verein” ist zwischenzeitig zum Startup des Jahres gekürt worden. Einige wenige Blogs sahen das zum Anlass gleich zehn und mehr Artikel über den “Laden” zu verfassen. Eine wiederum hochpotenzierte Anzahl an Usern “laberte” die eigenen Follower damit bei Twitter voll, weitere retweeteten die Meldung und so kam eben Eins zum Anderen. Das kann ganz schön nerven. Sogar so heftig, dass man von Paper C erstmal gar nichts mehr wissen wollte, obwohl ich die Idee wirklich gut finde und das Startup selbst überhaupt nichts dafür kann…
Naja, mir ist es im Grunde “latte”. Was ich weiß ist, dass ich in Zukunft keinen sonderlichen Wert auf Twitter und meinen dortigen Account legen werde. Ich habe dort sogar zwei Accounts :) Einmal den privaten bzw. den des Webentwickler-Daseins und einmal einen für das ulForum. Aber auch dort werden keine nachhaltigen Netzwerke oder Streams erzeugt. Ich verfolge mehrere Fluggesellschaften und Piloten, die ihre Follower im Grunde nur mit monotonen Tweets wie z.B. “Fliegt bitte mit uns…” versorgen. Nachhaltigkeit kann ich beim besten Willen nicht feststellen. Aber das ist, wie bereits gesagt, jedem selbst überlassen und auch hier nur als meine persönliche Meinung zu verstehen…
Kommentare
Twitter macht Spaß, wenn man es nicht von dieser Seite betrachtet. Ich konnte den Hype früher gar nicht verstehen, aber mittlerweile ist diese direkte Kommunikation sehr toll, weil sie direkt und kurz ist. Richtig ins Rollen kommt das alles allerdings immer erst, wenn man ein paar aktive Follower hat, die tatsächlich mit dir “sprechen”.
Dass du den selben Link zehn mal lesen wirst, ist normal. Ist bei Blogs ja nicht anders. Viele schreiben nur von anderen ab.
Ping- & Trackbacks
[...] finde es ganz gut den Schrott nur an einer Stelle lesen zu müssen. Und da ich ohnehin nicht so der Twitter-Fan bin, nutze ich auch in Zukunft vermutlich eher konventionelle Kommunikationsmethoden, als dass ich [...]




ich gib dir ein tipp, anstatt deinen direkten urls bei zutweeten twitter deine yigg artikel. so hast du zwei stimmen bei yigg, und die chance ist höher das du auf die startseite kommst. und das bringt dann wiederum mehr besucher.