Abzockern und Internetbetrügern einen Strich durch die Rechnung machen

Ich habe mich in meiner Zeit als Blogger des Öfteren mit dubiosen Abzockern, Abofallen und Internetbetrügern beschäftigt. In einem Artikel, den ich leider vorerst der juristischen Prüfung wegen zurückstellen musste, wurden mehr als 1.500 Kommentare von Opfern eines solchen Unternehmens geschrieben. Darunter gab es den einen oder anderen Hilferuf aber auch interessante Tipps zu Vorgehensweisen, mit welchen die User den Internetbetrügern recht effektiv ans Bein pinkeln konnten…

Die Erfahrungen eines Users möchte ich Euch hier gerne näher bringen. Die hier aufgelisteten Vorgehensweisen sind ausdrücklich nicht rechtlich geprüft und spiegeln lediglich die gemeinsame Vorgehensweise mehrerer hundert betroffener User gegen bestimmte Internetbetrüger wieder. Mit diesem Artikel möchte ich Betroffenen die Angst nehmen, die versehentlich in eine Abofalle dieser dubiosen Abzocker und/oder Internetbetrüger getappt sind. Die betroffenen User haben Wege aufgezeigt, wie es auch dem kleinen Verbraucher, ganz ohne den Einsatz juristischer oder finanzieller Hilfe, möglich sein könnte, gegen Abofallen und vor allem die dahinter agierenden Internetbetrüger vorzugehen. Denn auch die kochen nur mit Wasser. Folgender Ablauf scheint oft üblich:

1. die Falle schnappt zu
Gehen wir von dem Fall aus, dass ein Verbraucher (der „User“) in die Abofalle eines Abzockers geraten ist. Der User hat sich laut eigener Aussage bei einem scheinbar kostenlosen Angebot anmeldet und leider erst danach genauere Informationen zum Anbieter gesucht. Das böse Erwachen kam in Form einer satten Rechnung. Wie die meisten Abofallen belastete auch dieses „Unternehmen“ den User mit einem jährlich im Voraus zu zahlenden Betrag von 96 Euro. Der User schwört bis heute hoch und heilig, dass er davon ausging, das Angebot sei kostenlos und ohne jede Vertragsbindung. Informationen zu eventuell entstehenden Kosten oder einer langfristigen Bindung an den Service mittels Jahresvertrag o.ä. gab es angeblich nicht. Der betroffene User fragte sich natürlich, wie er die Kosten bloß übersehen haben könnte. Hier muss der User jedoch nicht unbedingt am eigenen Verstand zweifeln, den es gibt plausible Erklärungen für dieses Phänomen. Wie dem auch sei. Der User ist in die Falle getappt und bekam eine Rechnung.

2. der User legt Widerspruch ein
Im Nachhinein bleibt zu sagen, dass sich der User absolut keine Sorgen hätte machen müssen. Denn bei Fernabsatzverträgen wird Verbrauchern ein grundsätzliches Widerrufsrecht eingeräumt. Innerhalb einer Frist von zwei Wochen kann der Verbraucher seine Willenserklärung widerrufen und ist dann nicht mehr an den Vertrag gebunden. Das beispielhafte Widerrufsschreiben für das Unternehmen (juristisch nicht weiter geprüft), welches der User nach Erhalt der Rechnung per Einschreiben an das Unternehmen gesendet hat, sah in etwa so aus:

Ich widerrufe meine Registrierung fristgerecht mit sofortiger Wirkung gem. § 312 BGB.

Als gewerblich handelnder User sieht es mit dem Widerrufsrecht leider etwas anders aus. Bei Business to Business (B2B) Verträgen existiert im Grunde kein Widerrufsrecht. Es soll sogar betrügerische Unternehmen geben, die sich genau das zu Nutze machen. Ich vermute, dass ein User vor dem Gesetz erst dann als Unternehmer behandelt werden könnte, sobald ein entsprechender Nachweis durch Gewerbeschein, Steuerbescheid o.ä. von ihm erbracht wurde. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass ein User generell zwar Unternehmer sein kann, in dem Fall sehr wohl aber auch als reine Privatperson bzw. normaler Verbraucher gehandelt haben könnte. Des Weiteren bestünde je nach Art des Falls die Möglichkeit den angeblich entstandenen Vertrag, z.B. wegen eventuellem Vorhandensein des Inhaltsirrtum und/oder der arglistigen Täuschung, zu widerrufen, sofern wie gesagt der Verdacht bestünde und begründet sein könnte. Ein Schreiben könnte folgendermaßen formuliert werden (juristisch nicht weiter geprüft):

Ich widerrufe meine Registrierung fristgerecht mit sofortiger Wirkung gem. § 312 BGB. Ich handelte als Verbraucher und nicht als Unternehmer. Hilfsweise fechte ich die Rechnung wegen arglistiger Täuschung gem. § 123 BGB an. Es liegt kein rechtsverbindlicher Vertrag vor.

3. die Behörden empfehlen sich „tot“ zu stellen
Nach Absenden des Widerrufs wurde der User vom Unternehmen mit haufenweise E-Mails und/oder Briefen zugeschüttet, in welchen nicht selten auch Drohungen vorzufinden waren. Die Drohungen waren jedoch (noch) als recht harmlos zu bezeichnen. Man sprach von „der Einleitung weiterer rechtlicher Schritte“, die darüber hinaus „erhebliche Kosten nach sich ziehen könnten“. Hier sollte der User sowohl laut Aussage der Polizei als auch der Verbraucherzentralen standhaft bleiben und sich einfach „tot“ stellen.
Das hat er auch getan, denn die Behörden rieten ihm dazu von dieser Stelle an nicht mehr auf die Schreiben zu reagieren. Den Vertrag habe der User schließlich widerrufen womit die Forderung vorerst gegenstandslos sei. Das Unternehmen bemerkte die ungewöhnlich hartnäckige Gegenwehr des User natürlich sofort und drohte in einem nächsten Schreiben nicht nur mit Inkasso, weiteren rechtlichen Schritten und Kosten, sondern gab den Fall auch tatsächlich an ein Inkassobüro weiter. Aber auch hier gibt es im Nachhinein für den User immernoch keinen Grund zur Panik.

4. das Inkassobüro meldet sich
Das zuständige Inkassobüro hätte dem User einem im Grunde auch nichts antun können, da der User den Vertrag, nach Anraten durch die Behörden, längst ordnungsgemäß widerrufen habe und dieser damit für den User nicht mehr bindend bzw. nicht mehr existent sei. Ein Inkassounternehmen dürfe, laut fast einheitlicher Aussage der vielen Opfer, Forderungen dieser Art weder geltend machen noch eintreiben.
Es sei unter anderem vorgekommen, dass das ein oder andere Inkassobüro dem User plötzlich und unaufgefordert mit einem Vergleich entgegenkam und aus eigenem Willen heraus auf mehr als 300% (!) der Forderung verzichtet hätte. Klingt zwar komisch, ist aber so. Ab diesem Moment bemerkte der User, dass es sich lediglich um den Versuch der Schadensbegrenzung gehandelt haben muss. Das Inkassobüro versuchte jetzt vermutlich zumindest an einen Teil des Geldes zu kommen. Auch hier schwor sich der User: „Ich zahle nicht!“.
Darüber hinaus sollen unseriöse Inkassobüros zwecks Einschüchterung angeblich versuchen mit negativen Schufaeinträgen, Pfändungen durch Gerichtsvollzieher, weiteren rechtlichen Schritten, persönlichen Besuchen usw. zu drohen. Diese Praktik ist in Deutschland verboten und kann juristische Konsequenzen für das Inkassobüro haben. Aus diesem Grund hat der User auch den Forderungen des Inkassounternehmen widersprochen und alle folgenden Briefe ungeöffnet mit dem Hinweis „Annahme verweigert“ zurückgesendet bzw. ignoriert. Für den Widerspruch beim Inkassobüro verwendete der User folgendes, juristisch nicht weiter geprüftes Schreiben:

Ich nehme Bezug auf Ihr Schreiben vom tt.mm.jjjj. Sie machen einen Rechnungsbetrag der Firma „Firmenname“ vom tt.mm.jjjj aus „Dienstleistungsname“ in Höhe von insgesamt xxx,xx Euro inklusive Nebenforderungen, Zinsen, Inkassovergütung und Auslagen geltend. Ich werde dieser Zahlungsaufforderung nicht nachkommen. Die Forderung Ihrer Mandantschaft besteht nicht.

1. Ich fordere Sie auf, den Nachweis zu erbringen, für die Firma „Firmenname“ handeln zu dürfen.
2. Eine Forderung bezüglich der von Ihnen bezeichneten „Dienstleistungsname“ besteht NICHT.

I. Ich widerrufe gem. § 312 BGB fristgerecht „Dienstleistungsname“ bei der Firma „Firmenname“
II. Hilfsweise erkläre ich die Anfechtung von „Dienstleistungsname“ wegen arglistiger Täuschung gem. § 123 BGB
III. Somit liegt kein wirksamer Vertrag zwischen Ihrer Mandantschaft und mir vor.

Weiterhin weise ich Sie darauf hin, dass mir ein außerprozessualer Kostenerstattungsanspruch gem. §§ 823 Abs. 2 BGB ff. bezüglich der Abwehr einer Inanspruchnahme zusteht. (aktuelles Urteil des AG Marburg vom 08.02.2010, Az: 91 C 981/09)

Sollte ich weitere Schreiben von Ihnen erhalten, werde ich anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen und die mir zustehende außerprozessuale Kostenerstattung bei Ihnen einfordern. Darüber hinaus werde ich negative Feststellungsklage erheben, dass vor Gericht festgestellt wird, dass kein Vertrag zwischen Ihrer Mandantschaft und mir besteht.

Sobald ein Inkassobüro mit Schufaeinträgen, Pfändungen oder sogar persönlichen Besuchen droht, könnte das in Deutschland als Nötigung gewertet und entsprechend bei der Polizei angezeigt werden. Darüber hinaus hat sich der User beim Bund Deutscher Inkasso Unternehmen (BDIU) schriftlich über das Inkassobüro beschwert und um Prüfung gebeten. Was dabei letztenendes herauskam, konnte mir der User noch nicht sagen, da der Fall noch in Arbeit zu sein scheint.

5. letzte außergerichtliche Mahnung
Irgendwann wusste weder das Inkassobüro noch das Unternehmen weiter, sodass versucht wurde den User mit einer sog. „letzten außergerichtlichen Mahnung“ weiter bzw. erneut einzuschüchtern. In diesem Schreiben wurde dem User abermals gedroht und darüber hinaus auf hohe Folgekosten durch Gerichts- und Verfahrenskosten, etc. hingewiesen. Diesen Brief hat der User auf Anraten der Verbraucherschutzzentralen ebenfalls ignoriert. Andere User berichteten mir sogar davon angerufen und am Telefon bedroht worden zu sein. Da eine solch skrupellose Vorgehensweise in Deutschland, wie oben bereits gesagt, als Nötigung angesehen werden kann, wanderte der User zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Nötigung gegen das Inkassobüro. Da der User nun ohnehin auf der Polizeiwache war, hat er im gleichen Zuge auch das Unternehmen, also die Abzocker als solche, wegen Betrug (Verdacht auf arglistige Täuschung und Irreführung) angezeigt. Der User fragte nach der Möglichkeit des sog. Adhäsionsverfahren und schloss sich dessen an, denn vor ihm gingen schon tausende (!) weitere Anzeigen anderer Betrugsopfer ein.
Des Weiteren hat der User bei den entsprechenden Banken und Sparkassen, die in der Rechnung des Unternehmen aufgeführt waren, darüber informieren wollen, warum diese denn mit Betrügern zusammenarbeiten und denen auch noch ein Konto für die außerst fragwürdigen Geschäfte zur Verfügung stellen würden. Dieser Schritt hat sich im Nachhinein als sehr effektiv herausgestellt, denn für die Internetbetrüger ist ein gesperrtes Konto ziemlich problematisch. Die entsprechenden Banken haben den Fall sofort geprüft und das entsprechende Konto sogar gesperrt. Tja, und ohne Konto kein Moos und ohne Moos nix los. Und das gilt auch für Betrüger…

6. Endlich Ruhe
Der User hörte von nun an nichts mehr. Weder von den Internetbetrügern, noch von den Inkassobüros o.ä.. Die Wochen und Monate konnten in völlig ungewohnter Ruhe verstreichen. Vor Gericht würden die Abzocker mit sehr großer Sicherheit nicht ziehen, denn die scheinen offenbar selbst zu wissen, dass man sich unter Umständen in einer Grauzonen bewegt. Deren Ziel wird es daher vermutlich sein möglichst wenig juristische Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sollte es tatsächlich mal der Fall sein, das die Abzocker den User vor Gericht zerren wollen (mir persönlich ist kein einziger Fall bekannt), könnte es folgendermaßen weitergehen (der User hat sich vorab informiert):

7. gerichtlicher Mahnbescheid
Sollte bei dem User eines Tages tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid in einem gelben Umschlag vom Amtsgericht ins Haus flattern, so muss er diesem gerichtlichen Mahnbescheid unbedingt widersprechen! Das geht ganz einfach. Dem Mahnbescheid ist ein Formular mit dem Titel „Widerspruch“ (hier mal ein Muster) beigelegt. Dort muss der User lediglich ein Kreuz bei „Ich widerspreche dem Anspruch insgesamt.“  machen und das Ganze wieder an das Gericht zurückschicken. Fertig.

Nun hat das jeweilige Unternehmen nur noch die Möglichkeit das Ganze gerichtlich zu klären und muss vor Gericht beweisen (ja, die müssen Beweise liefern), dass der User im Unrecht ist. Wenn der User nun den gesamten Schriftverkehr vorlegt und genau das erzählt, was er erlebt hat, werden die Betrüger mit äußerst hoher Wahrscheinlichkleit kein Recht bekommen. Im Fall der Fälle könnte ich mehr als 1.500 anonymisierte Beiträge und eMails von Betroffenen liefern, die die Machenschaften der Abzockunternehmen am eigenen Leib erleben mussten und die Vergehensweise genau aufzeigen könnten. Diese anonymisierten Informationen stelle ich übrigens auch gerne der Presse, der Polizei oder auch der Staatsanwaltschaft zur Verfügung.

Fazit und Disclaimer :)
Wie man sieht hat dieser User den Internetbetrügern durch seine Standhaftigkeit und seinen Mut ordentlich Paroli geboten. Das ganze ist eine so interessante Geschichte, dass ich sie einfach mit Euch teilen möchte. Wie auch am Anfang von gefährlichen Kinofilmen (wie z.B. Jackass) zu sehen, möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Bericht nicht als Anleitung verstanden werden soll und auf keinen Fall zur Nachahmung geeignet ist.

WICHTIGER HINWEIS:
(26.04.2011) Wie Ihr alle wisst, habe ich vor kurzem ein Schreiben von einer Anwaltskanzlei bekommen, die die Fa. M****** vertritt. In diesem Schreiben bezieht man sich auf diverse Kommentare, die vor allem den GFs der Fa. M****** unrecht tun sollen. Da ich das etwas anders sehe, habe auch ich dieses mal anwaltliche Hilfe in Anspruch genommen. Bis zur Klärung werden die Kommentare daher vorerst ausgeblendet. Ich halte Euch auf dem Laufenden. Bei Fragen, Kommentaren und Hinweisen könnt Ihr mich via E-Mail kontaktieren. Die Adresse findet Ihr im Impressum.

(27.04.2011) Ich habe gestern Abend nochmal kurz mit meinem Anwalt besprochen. Er ist der Meinung, dass ich nichts falsch gemacht habe und das ganze eigentlich so hätte stehenbleiben können. Da mir der Vorwurf gemacht wurde diffamierende und beleidigende Kommentare freigeschaltet zu haben, habe ich nun alle Kommentare vorerst zurückgewiesen, um diese einer manuellen Prüfung zu unterziehen. Da es sich um knapp 2.000 Kommentare handelt, wird es ein wenig dauern, bis ich die wieder genehmigt habe. Fakt ist, dass ich „saubere“ Kommentare nach und nach wieder freischalten werde. Ich denke, dass das der Menge wegen jedoch einige Tage in Anspruch nehmen wird. Darüber hinaus haben wir uns dazu entschieden, die Sache nun rechtlich zu verfolgen. Sobald es Neuigkeiten gibt, werde ich diese in diesem Artikel ergänzen. Nun möchte ich Euch bei neuen Kommentaren nochmal darum bitten, keine Namen zu nennen und bitte sachlich zu bleiben. Danke, ich melde mich!

(27.04.2011 UPDATE) Die Kommentare werden in den nächsten Tagen manuell wieder freigeschaltet. Ihr habt sicherlich schon gesehen, dass bereits rund 800 Kommentare wieder zu lesen sind. 50 habe ich der Sinnfreiheit wegen direkt in den Papierkorb gelegt, etliche musste ich bearbeiten bzw. entschärfen, da diese etwas unsachlich waren. Mit den weiteren rund 1.000 Kommentaren werde ich noch einige Tage zu tun haben. Ich bin so vorgegangen, dass ich erst die älteren Kommentare freigeschaltet habe und mich nun an die aktuellen mache.

(04.05.2011) Ich habe die rund 1.800 Kommentare überprüfen und zum größten Teil wieder freigeben können. Hier und da habe ich einige Aussagen entschäft, obwohl diese, rein rechtlich gesehen, völlig unproblematisch waren. Worauf ich hinweisen möchte ist, dass wir die Firma ab sofort bitte wieder „Firma“ und nicht „Müll“, sowie das bzw. die Inkassobüro(s) bitte einfach „Inkasso“ anstatt „Eimer“ nennen. Das mag an der einen oder anderen Stelle zwar amüsant gewesen sein, dient jedoch nicht gerade dem besseren Verständnis der Beiträge. Daher in Zukunft bitte einfach sachlich, klar und deutlich schreiben, sodass auch diejenigen die Kommentare verstehen, die sich nicht die Mühe machen alles zu lesen. Vielen Dank!

3.317 Kommentare zu “Abzockern und Internetbetrügern einen Strich durch die Rechnung machen”

  1. Hallo,

    ich bin ja schon etwas enttäuscht von den Jungs aus der Firma.Ich habe jetzt seit 3 Monaten ruhe.Ich hätte schon etwas mehr von denen erwartet.Also an alle:Bleibt entspannt und lächelt über die Briefe.Es wird nix passieren.

    Gruß

    Sven

  2. ich bin auch mal wieder da.
    von meinen beiden freunden habe ich seit damals nix mehr gehört. aber ich habe anscheinend im jahre 2006 bei einer fa. va….. AG registriert. waren wohl am anfang 59,88€ aktiviert wurde der ganze mist letzte woche wieder, da ich eine selbstauskunft bei der schufa online beantragte. heute bekam ich post von der inkasso-fa. d. aus e. mit der aufförderung bis spätestens 02.11, 352,01 €zu zahlen… laut schufa gibt es auch einen titel..
    was soll ich machen??

  3. @Alle,
    ich war gerade auf der Urseite von der Firma (M).
    Keine Preishinweise, das es kostenpflichtig ist, und keine AGB’s.
    Es ist im Impressum nur noch 1 Geschäftsführer angegeben.

    Dag

  4. bin auch reingetappt, vor lauter gier. habe rechtzeitig einen wiederruf abgeschickt aber es wurde auf meinen wiederruf gar nich eigegangen sondern schon die erste mahnung bekommen. meine firma ist in österreich angemeldet kann mir da auch etwas passieren. werde diese woche noch die wirtschaftskammer besuchen mal schauen was die dazu sagen.

  5. @Alle,
    haben sich schon wieder einen neuen Namen (Service) zugelegt.
    M…. heißt jetzt ….Beschaffungsplattform.
    Dag

  6. @Mausepeter100,
    die Verjährungsfrist beträgt 3 Jahre.
    z.B. Forderungen aus dem Jahre 2010
    sind erst am 01.01.2014 verfallen.

    Grüße Dag

  7. @Alle,
    habe mir die neue …Beschaffungsplattform der Firma angesehen.
    AGB’s gibt es da keine.
    Aber unter „Erfahrungsberichte und Rechtliches“
    allerlei Urteile.
    Und postings, von wem auch immer.
    So kann man seine Kunden auch vergraulen, indem man gleich mit gerichtlichen Urteilen zur Zahlungspflicht prahlt.
    Wer das liest, weiß sofort wie er dran ist und mit was er es hiermit zu tun hat. -Nutzlosbranche-.

    Also: neuer Firmenname, altes Spiel.
    Dag

  8. Hallo Dag,

    danke für Deine Info – bei mir Aug. 2010 – also am 1.1.2014 verfallen.

    Grüße Irmi

  9. @Mausepeter100,
    …richtig!

    Die Verjährungsfrist beträgt 3 volle Kalenderjahre.
    Das angefangene Jahr wird nicht mitgerechnet.

    Alles was danach kommt, wäre wieder versuchte Abzocke.
    Dag

  10. Hallo Zusammen

    Folgendes Problem haben wir meine Tochter ist jetzt 13 und hat sich unwissentlich auf der B2B Handelsplattform angemeldet. Was können wir jetzt tun???? Wiederrufschreiben ist auch unterwegs…

    Mfg Marina

  11. also es sieht so aus als nimmt die Betrügerei kein ende jetzt fängt Star treck onliene auch damit an man wird Gebannt und geblockt mit der Begründung mann solle sein Konto ausgleichen und wenn man aber nachweist das alles gezahlt ist weichen die aus und man wird weiter geblockt man hat keinen anhaltspunkt wie man die erwischen kann

Kommentare sind geschlossen.