In 42 Tagen 3385,33 Euro ohne einen Handschlag

Da sich an diesem Wochenende leider nicht ganz so viel im Netz tut, erzähle ich einfach mehr über mich. Im Prinzip gebe ich hier eine kleine Anleitung bzw. das Rezept zum Geld drucken, ohne etwas dafür tun zu müssen. Man muss wirklich nichts machen, kann sogar Dinge lassen und schon häufen sich mehrere Tausend Euro an. Einfach so.

Ich war bis vor etwa 2 Jahren noch leidenschaftlicher Raucher und zog mir Tag für Tag ca. 20 Zigaretten durch meine Atemwege. Genau genommen rauche ich seit mehr als 761 Tagen nicht mehr. Ich habe damals einfach, mehr oder weniger ohne Grund oder vorherige Planung, versucht einen Tag lang (19.06.2006) nicht zu rauchen. Das hat bis Abends sehr gut geklappt, obwohl ich mir noch am gleichen Morgen eine neue Schachtel zugelegt hatte. Ich habe somit versucht noch einen Tag dranzuhängen. Und noch einen und so weiter, etc. pp.

Ich habe mich mit dem Nichtrauchen beschäftigt, habe damals sogar ein Projekt gestartet und extra eine Software programmieren lassen. Mit Hilfe der Software war es möglich die nicht gerauchten Mengen zu errechnen. Bis heute habe ich nicht eine Zigarette angerührt. Ich denke, dass ich davon abgekommen bin. Zum Glück. Denn nicht nur finanziell, sondern auch Gesundheitlich lässt es sich besser leben.

Hier die Fakten: Ich habe seit 761 Tagen keine Zigarette mehr angerührt. Dadurch habe ich satte 3385,33 Euro gespart, da ich die 15.234 Kippen nicht rauchen musste. Da ich pro Zigarette ungefähr vier Minuten brauchte, habe ich sogar schon 42 Tage und sieben Stunden Zeit gespart, die ich ansonsten nur mit dem Rauchen verbracht hätte. Krass ist auch, dass ich meinen Organen 13,71 Gramm Nikotin und sage und schreibe 167,57 Gramm Teer erspart habe. Das ist echt Wahnsinn. Einziger Nachteil bisher: Ich schleppe seitdem gute 5 kg mehr mit mir herum.

Das ich das goldene Rezept zum Geldverdienen nicht habe preisgebe ist vermutlich jedem klar. Aber so kann jeder, der noch zum Glimmstengel greift zu Geld kommen. Einfach mal ausprobieren. Man hat ja nichts zu verlieren…

Der Weltmarktführer – wenn eine Blase zerplatzt

Anfang der Woche schrieb Philipp in seinem Blog über einen Dokumentarfilm im ZDF. „Der Weltmarktführer – Die Geschichte des Tan Siekmann„. Ich habe den Artikel mehr oder weniger gelesen. Es war eigentlich nur der Hinweis darauf, dass der Film mal wieder im ZDF gezeigt wird. Ich habe ihn in der Nacht von Montag auf Dienstag zwar nicht gesehen, hatte ihn mir aber früher schonmal angeschaut. Die Gedanken an den Film ließen mich in der letzten Woche nicht mehr los, sodass ich nun doch noch darüber schreibe…

Wie auch Philipp, kann ich den Film allen nur ans Herz legen. Klaus Stern schildert die Geschichte des Tan Siekmann hautnah und zeigt die brutale Realität wenn man das Zerplatzen einer Blase miterleben muss. Der Boden wird einem förmlich unter den Füßen weggerissen.

Tan Siekmann kaufte seinen Eltern im Jahr 1984, er war erst 17, das Unternehmen BioData GmbH für einen symbolischen Preis von einer D-Mark ab. Das Unternehmen beschäftigte sich vorrangig mit der IT-Sicherheit und war mit Tan Siekmann einer der Hoffnungsträger für Deutschland. Als „der deutsche Bill Gates“ wurde Tan Siekmann zu dieser Zeit des öfteren betitelt und hochgelobt.

Die Investmentbanker gaben sich bei uns die Klinke in die Hand. Wir müßten wachsen und investieren. Und der Kurs stieg und stieg. Und plötzlich ist man auf dem Papier Milliardär.

Im Jahr 2000 war seine Firma nach dem Börsengang mit 8 Millionen Euro Umsatz auf dem Papier 2 Milliarden Euro wert. Die Aktiengesellschaft war der Vorreiter der IT-Branche und wurde durch den Börsengang und die Dotcom Blase nur so nach oben katapultiert. Damit hat keiner gerechnet. Im Rausch des Geldes, des Reichtums, des Aufstiegs und des Erfolgs unterlaufen viele Fehler.

Wir sind völlig unkontrolliert gewachsen. Die unmöglichsten Leute haben Führungsaufgaben übernommen. Wer nicht bei fünf aus dem Raum war, saß plötzlich im Vorstand.

Biodata wuchs und wuchs, kaufte Firmen und Startup Unternehmen in der ganzen Welt, ließ sich in mehreren Ländern mit weiteren Filialen nieder. Es gab Biodata Niederlassungen auf jedem Kontinent der Erde. Das Unternehmen agierte weltweit.

Die Blase platzt. Der Börsenkurs fällt. Nein, er stürzt. Schon 2001 musste die Biodata AG Konkurs anmelden und ist pleite.

Tan Siekmann kaufte aus der Insolvenzmasse einige Bereiche der AG zurück und gründete nochmals eine Firma mit dem Namen Biodata Systems GmbH. Wieder sollte es um IT-Sicherheit gehen. Tan Siekmann beschäftigte erneut mehr als 40 Leute in der neu gegründeten Firma. Die Mitarbeiter arbeiten eifrig für den Erfolg des Unternehmens – ohne Gehalt. Seit 5 Monaten tut sich auf deren Konto nichts. Der Lohn bleibt aus. Die Mitarbeiter befürchten eine erneute Insolvenz, bleiben aber trotzdem. Grund dafür ist scheinbar die Hoffnung auf Erfolg in Verbindung mit dem Versprechen von Tan Siekmann, dass in den nächsten Wochen ein schweizer Investor mehrere Millionen in die Firma investieren wolle.

Die Staatsanwaltschaft wirft Tan Siekmann Betrug vor. Er habe Ad-hoc Meldungen herausgegeben und Scheinumsätze gebucht. Siekmann selber weist die Vorwürfe zurück.

Okay, ich habe beim Höchstkurs für 25 Millionen Euro eigene Aktien verkauft – aber alles legal

Seit 2005 besteht die Anklage gegen Tan Siekmann und zwei weitere Geschäftsführer. Das Verfahren läuft erst seit dem 1. Januar 2007 beim Landgericht Kassel. Man befindet sich derzeit noch im sogenannten Zwischenverfahren. Ein Termin für das Hauptverfahren liegt noch nicht vor.

Der Film von Klaus Stern ist wirklich sehenswert. Sicherlich läuft er hier und da mal im Fernsehen, ist für ganz eilige aber auch auf DVD erhältlich.

Die GEZ wird abgeschafft!

„Heute schon abGEZockt worden?“ Fällt das Stichwort GEZ, schwebt das den meisten Zahlenden im Kopf herum. Eigentlich auch zurecht. Nun hat die GEZ aber endlich einen schönen Schlag ins Genick bekommen. Denn das Verwaltungsgericht in Braunschweig hat nun endlich erklärt, dass die Gebührenpflicht für beruflich genutzte Computer in der Privatwohnung rechtswidrig ist. Die GEZ Gebühr wird also teilweise abgeschafft.

5,52 Euro wollte die GEZ den Selbständigen für beruflich genutzte Computer in der Privatwohnung, in GEZ Kreisen auch als „neuartiges Rundfunkempfangsgerät“ bezeichnet, pro Monat aus der Tasche ziehen. Dabei gibt es viele Computer bzw. Selbständige die private Computer nutzen, und damit zwar die technische Möglichkeit hätten den öffentlichen Rundfunk zu empfangen, das Angebot aber gar nicht nutzen. Berühmtestes Zitat ist sicherlich:

„Ich soll also Gebühren dafür zahlen, dass ich ein Internet-fähiges Gerät besitze, auch wenn ich gar keinen Internet-Anschluss habe? Tja, dann werde ich mal ganz schnell Kindergeld beantragen. Ich habe zwar noch keine Kinder, aber das Gerät ist vorhanden.“.

Freuen werden sich nun sicher Seiten wie GEZ-abschaffen.de. Ein Eindrucksvoller vergleich auf der Seite aus 2006 ist folgender:

„Die GEZ entzog der Volkswirtschaft im Jahr 2006 7.286.239.960,44 Euro (rund 7,3 Milliarden)! (zum Vergleich: Das ganze Land Bolivien hat ein Bruttosozialprodukt von 5,9 Milliarden Euro!)“

Meine Meinung gegenüber der GEZ ist ebenfalls angeknackst. Zu allererst möchte ich aber loswerden, dass ich meine GEZ Gebühren zahle, auch wenn ich es total sinnlos finde und mich das alle drei Monate sehr ärgert. Es ist mittlerweile wirklich eine mittelalterliche Regelung. Die GEZ nimmt sich einfach das Recht raus Geld für eine Leistung einzufordern, die unter Umständen gar nicht genutzt wird. Man Stelle sich vor das eigene Auto vollzutanken und das Benzin läuft stets durch ein kleines Loch ab, egal ob man damit fährt oder nicht. Denn das Auto ist ja vorhanden. Also muss auch gezahlt werden. Ob man es wirklich nutzt ist dabei völlige Nebensache. Hauptsache man tankt es immer wieder voll. Mal im ernst. Bei der heutigen Technologie könnte man das System wirklich etwas anders aufbauen oder einfach ganz abschaffen. Werbung schalten die öffentlich Rechtlichen sicherlich schon genug.

Facebook holt StudiVZ in Deutschland langsam ein

Ich habe mir eben mal die Google Trends bezüglich der beiden Netzwerke StudiVZ und Facebook angeschaut. Klar ist laut diversen Meldungen, dass StudiVZ langsam auf der Stelle tritt, während Facebook in Deutschland scheinbar immer mehr Interesse von den Nutzern und Besuchern bekommt. Ich habe die Trends mal in einer Grafik dargestellt, welche sich ausschließlich auf Deutschland beziehen.

Demnach könnte der Brake-Even-Point, an welchem Facebook entweder mit StudiVZ gleichzieht oder das deutsche Studentennetzwerk sogar überholt noch in diesem Jahr oder Anfang 2009 erreicht werden. Laut alexa.com nähern sich auch die Traffic Ranks (Germany) langsam an. Während StudiVZ im Deutschen Traffic Rank an siebter Stelle verweilt, nähert sich der amerikanische Riese bereits langsam von unten an und belegt einen respektablen 25. Platz. Muss StudiVZ jetzt das fürchten anfangen und um User bangen, die eventuell zur Konkurrenz abwandern?

Fakt ist, dass es schätzungsweise um die Jahreswende sehr spannend wird. Es sei denn StudiVZ schüttelt noch Ass aus dem Ärmel und setzt den Konkurrenten zumindest zeitweise unter Druck um seine Nutzer in den eigenen Reihen zu halten. Aber das könnte schwer werden, da Facebook meiner Meinung nach technisch voraus ist (z.B.: API) und der Ruf des Konkurrenten durch die Medien nicht unbedingt so angeknaxt ist wie der des deutschen Pendants. Das hat sich StudiVZ jedoch selbst auf die Stirn zu schreiben.

iPhone ist OUT, das Wegwerfhandy ist IN

Ich habe heute morgen mal wieder was gelesen, was ich einfach nicht glauben kann. Der französische Feuerzeughersteller BIC produziert nun tatsächlich ein Ready-to-go Handy, welches für Durchreisende gedacht sein soll. BIC bietet demnächst das Handy für satte 49,00€ auf dem Markt an. Das Angebot beinhaltet ein Wegwerf-Handy in gelb oder grün, welches wirklich nur telefonieren kann, 60 Minuten Gesprächsguthaben und eine maximal 12 Monate gültige Telefonnummer.

Sollte man das Guthaben aufgebraucht haben, so kann man das Handy entweder wegschmeissen oder mit Orange-Karten (Tochter der Französischen Telekom) wieder aufladen. Die Zielgruppe sind vor allem Durchreisende, die das Handy laut BIC optional (???) zum eigenen Mobiltelefon nutzen sollen.

Da frage ich mich, was die Ingenieure und Entscheider bei BIC da für eine Rechnung gemacht haben… Ist es nicht so, dass man bei fast jedem Mobilfunkanbieter eine Art Auslandspaket kaufen kann und dann die eigentlich teuren Roaming-Gebühren entfallen bzw. sehr gering gehalten werden? Wenn ich mich recht erinnere würde man da unter 49€ bleiben, auch wenn man länger als eine Stunde im Ausland telefoniert. Ich verstehe deshalb nicht so ganz, wer das braucht und ordne dieses Produkt vorerst in die Kategorie „Dinge, die die Welt nicht braucht“ ein. Ich lasse mich aber gerne mit Pro-Argumenten füttern.

Die lustigsten Gruppen bei StudiVZ und MeinVZ

Bei StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ tummeln sich bereits mehr als 10 Millionen Mitglieder. Vorwiegend sind junge Leute angemeldet, die auch viel Unsinn im Kopf haben und diesen teilweise auch ganz offen preisgeben. In den Verzeichnissen beschreibt man seinen Charakter unter anderem auch durch die Anzeige der Gruppen, in welche man eingetreten ist – sprich mit welchen man sich identifiziert. Teilweise kommen dabei wirklich lustige Dinge bei heraus, weshalb ich mich schon öfter beim Schnmunzeln erwischt habe :) Hier ein Auszug der lustigsten Gruppennamen in den Social Networks:

  • Ich baue das Klingeln meines Weckers mit in meine Träume ein
  • Die Gruppe in der nur ich bin :)
  • Lass mich Arzt, ich bin durch!
  • Wir glühen nicht vor, wir fackeln uns ab
  • Du siehst aus als könnte ich einen Drink vertragen!!!
  • Jetzt machen wir erst mal nichts und dann warten wir ab
  • Ich hab schon mehr vergessen als du je gelernt hast
  • Ich fahre so schnell Fahrrad, dass die Fliegen an meinem Arm zersplashen
  • Der frühe Vogel kann mich mal!
  • Filmriss – nie da, wenn man ihn braucht…
  • Wer ist eigentlich LAN und warum macht er so viele Partys?!?
  • Ich drück die Fernbedienung fester, wenn die Batterien leer sind
  • Ich teile heimlich durch Null
  • Warum liegt hier eigentlich Stroh?
  • Wann sterbe ich endlich, weil ich Kettenbriefe nie beantworte?
  • FAAAHR DOCH DA VORNE DU SPAST!! – Wir fluchen im Auto
  • Chuck Norris weiß warum da Stroh liegt!
  • Abends ARONAL-Morgens ELMEX…mal was riskieren!
  • Ein Freund im VZ ist meist irgendein Mongo den ich kenne
  • Sag mir Deinen Namen und ich sage Dir wie Du heißt
  • Die Finger die Sie zum Wählen benutzen sind zu fett!

Geld verdienen mit dem eigenen Blog. Aber wie?

Ich habe in der letzten Woche mit Blogwave einen neuen Blog aufgebaut, in welchem es vorangig um das Geschehen im Internet und Web 2.0 gehen soll, aber auch viele andere Dinge erwähnt und beleuchtet werden sollen. Der Start hat bislang ganz gut geklappt, aber wie macht man jetzt und in Zukunft weiter?

Klar ist auf jeden Fall, dass man viel Content, vor allem selbst verfassten Content in regelmäßigen Abständen schreiben und dem Besucher zur Verfügung stellen muss. Allein die Contenterstellung und die Suche nach aufregenden Nachrichten, Neuigkeiten und Geschechnissen verschlingt einiges an Zeit und sollte sich früher oder später rentieren. Zusätzlich ist es gerade am Anfang sehr schwierig die Besucher vom eigenen Blog und den Artikeln zu überzeugen. Es muss interessant sein. Man möchte gerne mitlesen, gerne reinschauen und auch gerne mal einen Kommentar abgeben. Sollte man seine Besucher irgendwann mal zu einem Wiederbesuch überreden bzw. durch interessante Inhalte einladen können, kann man sich langsam aber sicher über die Monetarisierung der eigenen Artikelsammlung Gedanken machen.

Aber was kann ich meinem User zumuten?
Denn es ist nicht, wie viele denken entscheidend, dass die Werbung möglichst viel Geld erzeugt (zumindest nicht am Anfang), sondern eher, dass Sie den User nicht stört. Er soll sie zwar sehen, aber er soll nicht mit Werbung zugebombt werden. Sie muss im Einklang des Blogs eingebettet werden. Nicht zu viel und nicht zu wenig – die berühmte gesunde Mischung machts. Die nervigste Werbeart sind sicher Layer und PopUps. Man zwingt den User förmlich sich mit einem Fenster zu beschäftigen, welches absolut nichts mit dem eigentlich erwarteten Inhalt zu tun hat. Bei den Layern ist es sogar so schlimm, dass man erst noch genau schauen muss auf welchen Knopf man zum schliessen denn nun klicken muss. Wenn sich der User für einen Button entschieden hat, öffnet sich oft trotzdem ein weiteres Fenster, welches die Werbung in voller größe, meist in einem Vollbildfenster unnötig erneut offeriert. Wenn der User jetzt noch weiß, warum er die dahinter liegende Seite (euren Blog) eigentlich aufgerufen hat, habt ihr Glück gehabt. Vielleicht hat er dann trotz der unnötigen und nervigen Informationsflut diverser unseriöser Abo-Dienste noch Lust den eigentlich gesuchten Inhalt zu lesen. Beim nächsten mal wird er sich den Besuch allerdings zweimal überlegen, denn Negatives merkt sich der Mensch deutlich besser als Positives.

Aber was ist jetzt richtig?
Meiner Meinung nach sollte man entweder, wie fast jeder Andere auch, kontextsensitive Anzeigen à la Google Adsense (und/oder Contaxe) schalten, oder aber selbst zur Vermarktung übergehen. Ich denke, dass das Erstere nicht weiter erläutert werden muss und vom Prinzip her jedem Webmaster und Blogger klar ist. Viel interessanter ist aber die Vermarktung von Werbeflächen aus eigener Hand. Ihr habt dadurch viele ungeahnte aber wertvolle Vorteile:

  • Ihr entscheidet wer bei euch wirbt
  • Ihr bestimmt die Preise
  • Ihr bestimmt das Format
  • Ihr zahlt keine Provision
  • Ihr habt meist themenrelevante Werbung
  • Ihr zerstört euren validen Code nicht
  • Ihr habt die komplette Kontrolle
  • Ihr nervt den Besucher nicht
  • Ihr helft dem Besucher unter Umständen sogar weiter

Diese und vielleicht auch noch andere Vorteile habt ihr gegenüber dem Einsatz irgendwelcher Layer oder anderen Werbeformate und Anbieter nicht. Aus meiner Erfahrung mit anderen bzw. früheren Projekten konnte ich aus der Mischung von Adsense und selbst vermarkteten Werbeplätzen den vergleichsweise größten wenn auch kleinen Profit (absolut gesehen) schlagen.

BlogWave ist davon sicherlich noch ein bisschen entfernt, da wir gerade mal gut eine Woche alt sind. Außerdem sollten wir auf den ersten Blog Income Report :) warten. Aber was (noch) nicht ist kann ja noch werden. Und wenn es denn so weit ist, werde ich auf diesen Artikel zurückkommen.

400 US-Dollar pro Barrel Öl, Benzin 2,49 Euro pro Liter

Das ist scheinbar eine weit hergeholte Schlagzeile, welche in naher Zukunft jedoch durchaus zur bitteren Wahrheit werden könnte, wenn nicht langsam was passiert. Gestern Abend habe ich mir eine kleine Reportage (WDR) über den aktuellen Ölpreis angeschaut und war wirklich erschrocken über die derzeitige Entwicklung und vor allem die Zukunftsprognosen von Experten und Spekulanten.

In diesem Augenblick liegt ein Barrel (117,35 Liter) Öl bei rund 142 US-Dollar (90,47 Euro). In der gestrigen Reportage wurden noch für dieses Jahr etwa 200 US-Dollar pro Barrel prognostiziert, wobei Experten vermuten, dass der Ölpreis sogar auf bis zu überdimensionale 400 US-Dollar pro Barrel (!) ansteigen könnte.

Ich fahre einen BMW, welchen ich allerdings nicht unbedingt trete, sondern mit sparsamen 8 Litern pro 100 Kilometer durch die Gegend kutschiere. Kutschieren ist gut. Ich fahre damit eigentlich nur zur Arbeit. Jeden Tag 25 km hin und wieder 25 km zurück, an 5 Werktagen pro Woche. Hinzu kommen pro Woche geschätzte 75 km für Einkäufe, diverse Erledigungen und Sonstiges. Wöchentlich lege ich mit meinem Auto also rund 325 km zurück und verbrauche somit (im besten Fall) 26 Liter Super. Das sind bei sagen wir 1,55€ pro Liter insgesamt 40,30 Euro pro Woche!

Zu dieser Rechnung muss selbstverständlich die Versicherung (38 Euro/Monat), Steuern (12,50 Euro pro Monat) und eine Reparatur- und Wartungspauschale (50 Euro pro Monat) mit einberechnet werden. Der Wertverlust liegt bei meinem Auto (Bj. 1995) angeblich nur noch bei ca. 12 Euro pro Monat. Da ein Monat aus durchschnittlich 4,3 Wochen besteht kommen die eben errechneten 40,30 Euro in 4,3-facher Summe dazu. 173,29 Euro plus die laufenden Kosten von 112,50 Euro ergeben satte 285,79 Euro! Nur um zur Arbeit zu kommen. Um mal zu beleuchten was vielleicht mit dem Spritpreis noch auf uns zukommen könnte folgende Tabelle:

Benzinpreis: 1,60 Euro – Benzin: 178,88 Euro/Monat – Gesamt: 291,38 Euro
Benzinpreis: 1,80 Euro – Benzin: 201,24 Euro/Monat – Gesamt: 313,74 Euro
Benzinpreis: 2,00 Euro – Benzin: 223,60 Euro/Monat – Gesamt: 336,10 Euro
Benzinpreis: 2,20 Euro – Benzin: 245,96 Euro/Monat – Gesamt: 358,46 Euro
Benzinpreis: 2,50 Euro – Benzin: 279,50 Euro/Monat – Gesamt: 392,00 Euro

Was soll das noch geben? Wo soll ein normal verdienender Mensch denn bitte 400 Euro pro Monat für sein Auto her nehmen? Ich weiß es nicht…

MeinVZ hat „nur“ 840 Millionen PIs pro Monat

Nur ist gut. Würde ich jemals in meinem Leben mit einem meiner Projekte knapp eine Milliarde Page Impressions pro Monat erzeugen, hätte ich früher oder später sicher aufgrund ausreichender Werbeeinnahmen ausgesorgt und müsste zumindest nicht mehr meinem normalen Beruf nachgehen.

„Nur“ sage ich, da MeinVZ gegenüber den anderen Communitys aus dem Hause Holtzbrink eher schlecht abschneidet. Das ist am Anfang sicherlich auch normal. Im Vergleich dazu wurden für die Schülercommunity SchülerVZ im Mai etwa 6,3 Milliarden (!) und im Studentennetzwerk StudiVZ 5,4 Milliarden Page Impressions gezählt. Im Vergleich mit der „externen“ Konkurrenz schneidet jedoch sogar MeinVZ ordentlich ab, denn bei den Lokalisten reicht es nur zu etwa 1,2 Milliarden und bei MySpace sogar nur zu 854 Millionen Page Impressions.

Die Holtzbrink Netzwerke können sich mit mittlerweile insgesamt 10 Millionen Mitgliedern sehr gut sehen lassen, wobei die Macher bis zum Ende diesen Jahres gern 4 Millionen weitere Mitglieder gewinnen möchten. Trotz dieser riesigen Zahlen sind die Werbeeinnahmen immernoch vergleichsweise gering. Es soll allerdings in diesem Jahr ein solider zweistelliger Millionenbetrag erwirtschaftet werden. Hut ab Jungs.

Blogwave.de – subjektive Berichterstattung :)

Wenn man heutzutage so durch die Szeneblogs surft, liest man immer und immer wieder von irgendwelchen Web 2.0 Startups, neuen Geschäftsideen, Möchtegern-Businessplänen, super IT-Entscheidern und von dem Zug der sogenannten Social Networks, auf welchen derzeit jeder aufspringen möchte.

Ich selber habe auch versucht diese Bewegung mitzumachen und habe dabei wirklich kuriose Dinge erlebt, schräge Leute getroffen und kennengelernt sowie komische Projekte als auch Ideen gesehen. Das tolle an der Sache: Es geht immer weiter. Die Leute erfinden immer wieder Neues und clonen die erfolgreichsten Projekte zum X-ten mal. Ich schone mich da nicht selbst, denn auch ich habe das mehrmals mit eher mäßigem Erfolg versucht. Auch darüber werde ich berichten :)

Alles das möchte ich gerne mal ab und zu näher beleuchten und natürlich subjektiv mit meinem Senf vermischen. Auf Blogwave.de gebe ich ganz öffentlich meine ehrliche Meinung zu den einzelnen Dingen preis, welche Ihr (ich duze euch einfach mal) natürlich ebenfalls vertreten könnt oder nicht. Um mitzuwirken (Willkommen im Mitmachweb) bietet WordPress (die Software dieses Blogs) ja extra eine schöne Kommentarfunktion, welche natürlich genutzt werden darf.