Tag Archive: Vergleich

O2 LTE 4G ist leider an Ihrem Standort noch nicht verfügbar!

Irgendwie bin ich ja zufrieden mit meinem Mobilfunkanbieter O2. Aber so manches Mal hat mich deren Netzabdeckung schon ziemlich auf die Palme gebracht. Wenn man zum Beispiel am Wochenende viel unterwegs ist und öfter mal durch die Wallachei fährt, erhalte ich just in diesen Momenten einen Anruf. Oft kläre ich das beim Autofahren so, dass ich mir eine E-Mail vom jeweiligen Kunden schicken lassen, in welcher er mir stichpunktartig nochmal sein Anliegen schildert. Das funktioniert auch ganz gut. Bis zum mobilen Abrufen der E-Mails.

Vergleich EDGE, UMTS, HSPA, LTE, LTE Advanced

O2 Tarife  – günstig, aber mangelhaft?
Ich beobachte nur allzu oft, wie mein iPhone vom 3G-Standard auf Edge oder im schlimmsten Fall sogar noch weiter runterspringt. Und dann ist beim Zuschauen des sich drehenden Loaders echt Geduld gefragt. Das hat mit der Freiheit des mobilen Internets irgendwie nicht mehr viel zu tun. Zumindest schauen die Menschen beim mobilen Surfen in den Werbespots wesentlich glücklicher und zufriedener als ich aus der Wäsche. OK, dachte ich, vielleicht sorgt ein anderer Tarif oder gar eine andere Technik für Abhilfe. Seitdem es den Long Term Evolution Mobilfunkstandard (besser bekannt als LTE oder auch 4G) gibt, sollten langsame Internetverbindungen mit dem Handy doch eigentlich längst der Vergangenheit angehören. Also, was tun? Richtig, vergleichen und die generelle Verfügbarkeit checken.

Nach kurzem Googeln habe ich diesen Verfügbarkeitscheck auf dem 4G.de LTE-Portal wahrgenommen. Vier Anbieter (T-Mobile, O2, Vodafone und Base) werden dort gleichzeitig gecheckt. Und was meint Ihr? Genau, O2 ist an meinem Standort natürlich nicht (!) verfügbar. Wie auch?! Die bekommen scheinbar nicht einmal den 3G-Standard deutschlandweit auf die Kette. Über die Tarife möchte ich mich gar nicht beschweren, denn die sind wirklich unschlagbar günstig – glaube ich. Aber was nützen einem das geilste Handy und der beste Tarif, wenn nicht einmal die technische Verbindung mit dem weltweiten Netz hinhaut? Katastrophe!

Anbieterwechsel? Ja oder nein?
Naja, meine Überlegungen gehen jetzt in die Richtung, nach unglaublich vielen Jahren vielleicht doch mal über einen Anbieterwechsel nachzudenken. T-Mobile und Vodafone machen es vor. Aber gibt es vergleichbare Tarife? Ich weiß es nicht. Daher wollte ich einfach mal fragen, was ihr so nutzt? Denn bei O2 zahle ich gerade einmal lächerliche 9,99 Euro monatlich. Und ich bin mir wirklich nicht sicher, ob die anderen Anbieter da mithalten können – jetzt mal abgesehen vom LTE-Standard und der Netzabdeckung.

Oder gibt es vielleicht doch den einen oder anderen interessanten Tarif, der meinem nahekommt? Es muss ja nicht gleich LTE sein. Aber es wäre schon schön, wenn zumindest die 3G-Abdeckung akzeptabel wäre. Das ist alles. Nur die 148.713 Mails checken. Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen. Vielleicht kann ich meinem Anbieter ja doch noch treu bleiben…

Ach und @O2: Bitte nicht anrufen. Danke :)

Vergleich: iPad vs. Galaxy Tab

Vor kurzem ist bekannt geworden, dass Samsung sein Galaxy Tab im ersten Monat mehr als 600.000 mal verkauft hat. Grund genug sich mal genauer mit dem Gerät auseinanderzusetzen und es mit dem iPad, dem Konkurrenten aus dem Hause Apple, zu vergleichen. Diese Minicomputer könnten die Mobilität in Zukunft immerhin um ein vielfaches erhöhen. Natürlich kommt es dabei immer auch maßgeblich auf die Erwartungen der User an…

Während der ein oder andere lediglich unterwegs seine E-Mails checkt, ist es für so manchen Lifestyle ein solches Gerät zu besitzen. Wiederum andere sind so weit in der Online Welt verdrahtet, dass nicht nur die Sozialen Netzwerke mit irgendwelchen Statusmeldungen gefüllt werden, sondern sogar alltägliche Dinge online erledigt werden. Essen bestellen zum Beispiel. Klingt komisch, ist aber so. Nun aber zum Vergleich:

Die Unterschiede fangen schon beim  Preis der Produkte an. Das Samsung Galaxy Tab ist für rund 799 Euro erhältlich, während man für das iPad von Apple lediglich oder mindestens 599 Euro auf die Ladentheke legen muss. Mit Mobilfunkverträgen sind beide Geräte erschwinglicher. Die Frage ist nur die, ob man das wirklich braucht. Klar, um mobil ins Internet zu kommen, ist ein solcher Vertrag fast schon obligatorisch. Da man heutzutage in den meisten Fällen ein internetfähiges Handy in der Tasche hat, wäre der zusätzlich Vertrag nicht weiter als sinnlose Redundanz. Darüber hinaus steht in vielen Flughäfen, Bahnhöfen und etlichen weiteren öffentlichen Einrichtungen bereits kostenloses WLAN zur Verfügung.

Dazu, dass das iPad seit kurzem mit dem neuen iOS 4.2 und das Galaxy Tab mit Android 2.2 betrieben wird, muss ich vermutlich nicht viel sagen. Wichtig ist wohl, das mit beiden Betriebssystemen auf tausende Apps zurückgegriffen werden kann und man sich da prinzipiell nicht viel nimmt. Die meisten Herausgeber von Apps setzen nicht nur auf eine der beiden Plattformen, sondern programmieren ihre Software bzw. Applikationen für beide Plattformen. Daher wäre der einst noch revolutionäre App-Store von Apple nicht mehr das schlagkräftige Argument, um sich letztendlich für ein iPad entscheiden zu müssen.

Die Größe der beiden Geräte ist durchaus unterschiedlich. Während Apple den 9,7 Zoll Bildschirm in einem Gehäuse mit den Maßen 24,28 cm x 18,97 cm x 1,34 cm unterbringt, geht Samsung die Sache mit einem 7 Zoll Bildschirm und den Maßen 19,0 cm x 12,1 cm x 1,98 cm wesentlich kompakter an. Das macht sich auch beim Gewicht deutlich bemerkbar. Das iPad ist mit 730 Gramm fast doppelt so schwerer wie das kleiner dimensionierte Galaxy Tab mit nur 380 Gramm.

Die Akkulaufzeit, für mich übrigens ein ganz entscheidendes Kriterium beim Kauf von mobilen Geräten, unterscheidet sich recht stark. Das iPad hat angeblich genügend Power für einen 10 stündigen Nonstop-Betrieb, während das Galaxy Tab schon nach etwa 7 Stunden die Biege macht und nach einer Stromquelle verlangt. Die Standbyzeit von mehr als 1.500 Stunden ist beim Galaxy Tab sicherlich eine Erwähnung wert, hilft ehrlich gesagt aber nicht wirklich weiter. Trotzdem würden ich mich auch mit 7 Stunden völlig zufrieden geben.

Kommen wir zu einem weiteren wichtigen Kriterium. Schnittstellen. Das Ganze lässt sich ziemlich simpel abhandeln. Das Galaxy Tab hat sie, das iPad eben nicht – die USB Schnittstelle. Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Nebenbei kann an dieser Stelle erwähnt werden, dass das Galaxy Tab auch als Digicam missbraucht werden kann. Diese sucht man beim iPad vergeblich. WLAN, Bluetooth, Quad-Band, UMTS (HSPA) und GPS bieten beide Geräte, wobei man beim iPad darauf achten muss, dass man ein 3G Gerät erwirbt. Denn nur da sind Quad-Band, HSPA und GPS vorhanden.

Mein Fazit ist, dass es beides sicherlich tolle Geräte sind. Tolle Geräte, die die Welt (noch) nicht braucht. Ich würde dieses Geld ehrlich gesagt lieber in einen Laptop oder ein vernünftiges Netbook investieren. Da muss ich vor allem beim Thema Schnittstellen keine Kompromisse eingehen, kann mir mein Betriebssystem selber aussuchen und bin damit voll kompatibel zum Heim-PC. Mal schauen in welche Richtung die Entwicklung dieser Geräte und deren Alternativen geht. Eventuell gibt es in Zukunft doch noch das ein oder andere Argument, um über einen Kauf nachzudenken. Im Moment ist es mir allerdings noch zu schmal. Trotzdem möchte ich eines wissen:

Würdet Ihr eher zum iPad oder lieber zum Galaxy Tab tendieren?
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Achso! Ich bin beim teuersten DSL-Anbieter…

Ab und an macht man sich ja mal über die Haushaltskosten gedanken. Vor kurzem habe ich z.B. noch meine Strom & Gas Kosten in einer kleinen Excel-Datei aufbereitet. Keine Auffälligkeiten. Nächster Kostenpunkt: Telefon und Internet. Ich bin bei der Telekom und habe das Paket Call & Surf Comfort für rund 40 Euro. Ich habe mich scheinbar zu wenig mit dem Tarif beschäftigt, als dass mir auffallen würde, dass die Telekom im DSL-Vergleich ziemlich schlecht abschneidet bzw. weit hinten platziert ist…

Es war also Zeit eine Aufstellung zu machen, um sich die einzelnen Internet-Anbieter mal genauer anzuschauen. Schaut man sich die verlinkte Liste nun an, so scheint es als sei o2 für 25 Euro monatlich eine vernünftige Wahl. Bei denen bin ich auch mit meinem Handy und das hat, bis auf die Bestellung und Anlieferung durch einen relativ schlechten Paketservice, eigentlich ganz gut geklappt. OK, es gibt immer irgendwo kleinere Haken. Aber das hat man überall. Die Geschwindigkeit von nur 2.048 kbit/s wäre mir für das heutige Zeitalter jedoch etwas viel zu lahm. Schließlich habe ich momentan rund 6.016 kbit/s.

Der nächste im Bunde wäre Alice DSL. Mit dem Tarif Alice Fun kämen monatlich rund 29,90 Euro auf mich zu, wobei die Leitung sogar eine 16.384 kbit/s sein soll. Ob der Durchsatz wirklich passt, weiß ich nicht. Das was mich an Alice stört – meine Eltern haben das auch – ist diese 08/15 Hardware und die mitgelieferte Software. Das erinnert mich irgendwie zu sehr an die damaligen Versuche sich mit dem 56k Modem in das AOL Netz einzuwählen.

Aber auch Vodafone und 1&1 haben Tarife, die sich im Preissegment von etwa 30 Euro mit Telefon- und Internetflat sehen lassen können. Vodafone bietet für den Preis sogar 16.128 kbit/s an, wobei mir auch die 6.016 kbit/s von 1&1 ganz gut gefallen würden. Die Hauptsache ist eigentlich möglichst schnell zu surfen, kostenfreies Telefonieren bzw. integrierte Telefonflatrate und vernünftige Hardware. Da stelle ich mir AVM Geräte oder ähnliches vor.

Da man in fast jedem Segment die Qual der Wahl hat, dachte ich mir einfach mal danach zu fragen, bei welchem Anbieter ihr denn so surft und telefoniert. Vielleicht kommt ja ein guter Tipp dabei rum, denn wenn man bei der Telekom ist, hat man automatisch viel Potential zum Sparen. So scheint es zumindest.

Über welchen Anbieter surft und telefoniert ihr?
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