VZ Netzwerke im freien Fall – war es das?

Bei Tino Seeber habe ich einen interessanten Artikel zu den aktuellen Zahlen und der leider negativen Entwicklung der VZ Netzwerke (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) gefunden. Während Facebook auch in Deutschland ausnahmslos seine Mitgliederzahlen steigern konnte, sah es in den VZ Statistiken sehr mau aus. Allein von Mai 2010 bis Dezember 2010 verlor man insgesamt 4,5 Milliarden PIs/Monat…

Während im Mai noch knapp 12,99 Milliarden Page Impressions (466 Millionen Visits) verzeichnet werden konnte, zählte die IVW nur noch 8,56 Milliarden Page Impressions (347 Millionen Visits) im Monat Dezember 2010. Das sind mehr als 30% Verlust. Im damaligen Sommer begründete man den Rückgang noch damit, dass aufgrund der steigenden Temperaturen logischerweise die Aktivitäten der User nach außen, also weg vom PC, verlagert wurden. Facebook legte trotzdem deutlich (!) zu.

Dass das ganze nur eine Ausrede gewesen zu sein scheint, macht die derzeitige Entwicklung deutlich. In einem PDF Dokument hat Tino Seeber die Statistiken grafisch festgehalten. Der Rückgang ist erschreckend. Auch ich darf behaupten mich fast vollkommen aus den VZ Netzwerken entfernt zu haben. Mein Profil besteht zwar noch, verweist jedoch lediglich darauf, dass man mich nun auf Facebook findet. Ganz ehrlich: StudiVZ hängt meiner Meinung nach technisch einfach deutlich hinterher.

Wie man das ganze jetzt noch retten kann? Meiner Meinung nach gar nicht mehr. Der Zug ist abgefahren. Um schnell noch Geld zu verdienen würde ich den Tipp von demjenigen befolgen, der für die StudiVZ Gründung mitverantwortlich war. Ehssan Dariani behauptete damals, dass man sehr wohl Geld mit StudiVZ verdienen könne – und zwar indem man es verkauft…

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